Mittwoch, 7. Dezember 2022
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Export: Wirtschaft kann auf Politik als Türöffner zählen

Berlin. (bmelv) «Die Agrar- und Ernährungswirtschaft kann auf die Politik als Türöffner für Exportmärkte zählen. Die Wirtschaft muss aber selber durch die geöffneten Türen gehen», sagte die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner in Köln während der Anuga.

Der Weltmarkt der Ernährung zeige anschaulich, wie wichtig auch künftig der Export für die Ernährungsindustrie sei. Ein wesentliches Element der Exportförderung sind dabei Messen im In- und Ausland. Zudem müsse die Auslandskompetenz der ehemaligen CMA auf zentralen Märkten erhalten bleiben. Hierbei werden künftig die Außenhandelskammern eine wichtige Rolle spielen. «Die Marktanteile auf den heimischen Märkten müssen gesichert und die Chancen auf den Exportmärkten genutzt werden», sagte die Ministerin.

Aigner: «Kleine und mittlere Unternehmen tragen wesentlich zur Sicherung von Zukunftschancen für Menschen bei». Der derzeitige Preisdruck mache aber gerade diesen Betrieben besonders zu schaffen. «Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen bei der Erschließung von Exportmärkten zu unterstützen». Dafür stelle das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Projektmittel zur Verfügung.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungswirtschaft (BVE) hat an die Bundeslandwirtschaftministerin das Anliegen herangetragen, gemeinsam mit der Wirtschaft eine Qualitätsoffensive für deutsche Lebensmittel zu entwickeln. «Langfristig müssen wir erreichen, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Preisdruck und Verdrängungswettbewerb einem fairen Miteinander weicht. Eine Qualitätsstrategie für deutsche Lebensmittel ist ein Schritt in die richtige Richtung», sagte Aigner.

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