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FEI-Jahrestagung: lud zum Netzwerken an die Uni Hohenheim

Bonn. (fei) Für die anwendungsnahe Lebensmittelforschung gibt es gute Nachrichten: Während der Jahrestagung des Forschungskreises der Ernährungsindustrie (FEI) Anfang September in Hohenheim präsentierte FEI-Geschäftsführer Dr. Volker Häusser für 2016 eine Förderbilanz auf Spitzenniveau. Der FEI koordinierte im letzten Jahr 118 Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) – das ist ein neuer Rekord. Die Projekte wurden mit einem Gesamtvolumen von 44,3 Millionen Euro gefördert; gegenüber dem Jahr 2015 entspricht das einem Zuwachs von fast drei Prozent. Die Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fließt unmittelbar in Forschungsprojekte, die nah am Anwender sind und Entwicklungsimpulse geben, die von vielen Firmen der Lebensmittelwirtschaft genutzt werden können – vor allem von jenen Unternehmen, die nicht in der Lage sind, selbst Forschung zu betreiben. Das sind in erster Linie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

«Die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist ein Initialzünder und viele technologische Entwicklungen unserer Branche wären ohne die Vorarbeiten im Rahmen von FEI-Projekten undenkbar», sagte der FEI-Vorsitzende Dr. Götz Kröner in seiner Begrüßungsrede. In diesem Sinne sei die Industrielle Gemeinschaftsforschung tatsächlich ein «Katalysator für den innovativen Mittelstand», betonte Kröner. Im Rahmen der Vortragsveranstaltung präsentierten sechs Wissenschaftler Highlights aus der großen Bandbreite von Projekten der Gemeinschaftsforschung – sie alle tragen mit ihrem Wirken zum Erfolg eines innovativen Mittelstands bei. «Industrielle Gemeinschaftsforschung als Katalysator des innovativen Mittelstands» lautete folglich auch das Motto des diesjährigen Spitzentreffens.

Rund 170 Unternehmer, Manager und Wissenschaftler kamen zu der Netzwerkveranstaltung des FEI, die jährlich an wechselnden Forschungsstandorten stattfindet. In diesem Jahr war der FEI Gast auf dem Campus der Universität Hohenheim, an dem auch zahlreiche Institute mit IGF-Projekten des FEI beschäftigt sind: In den letzten zehn Jahren waren es 64 FEI-Projekte, die mit rund 13 Millionen Euro gefördert wurden. Aktuell werden allein 19 FEI-Projekte in verschiedenen Fachgebieten bearbeitet. Damit nimmt die Universität Hohenheim einen der Top-Plätze im Ranking der FEI-Forschungsstandorte ein.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch der Jahresreport 2016/2017 vorgestellt, in dem neben Zahlen und Fakten viele Höhepunkte der FEI-Aktivitäten zwischen Sommer 2016 und Sommer 2017 sowie Portraits von Akteuren aus dem FEI-Netzwerk enthalten sind. Die Präsentationen und Abstracts der Vorträge sowie Fotos der Veranstaltung stehen ebenfalls bereits auf dem FEI-Server zur Verfügung.