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Fertiggerichte: NRW-Industrie produzierte 167.000 Tonnen

Düsseldorf. (nrw) Im Jahr 2018 stellten 31 nordrhein-westfälische Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes 167’000 Tonnen Fertiggerichte (nicht zum unmittelbaren Verzehr vorgesehen) im Wert von 818 Millionen Euro her. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Produktionsmenge damit um 11,3 Prozent höher als 2017. Der Absatzwert stieg gegenüber dem Vorjahr um 11,0 Prozent. Fast ein Drittel (32,5 Prozent) des in Nordrhein-Westfalen erzielten Produktionswerts entfiel auf Betriebe im Regierungsbezirk Köln.

2018 stellten unter anderem elf nordrhein-westfälische Betriebe 49’500 Tonnen (plus 17,3 Prozent gegenüber 2017) Fertiggerichte auf der Grundlage von Fleisch (zum Beispiel Gulasch, Kohlrouladen, Geflügel-Snacks) im Wert von 374 Millionen Euro (plus 16,2 Prozent) her. Sechs Betriebe produzierten 8’700 Tonnen (plus 4,5 Prozent) Fertiggerichte auf der Grundlage von Fisch (zum Beispiel Fisch-Nuggets, Forellenfrikassee, Kabeljaumenüs) mit einem Absatzwert von 98 Millionen Euro (plus 6,5 Prozent). Außerdem wurden in fünf Betrieben Fertiggerichte auf der Grundlage von Gemüse (zum Beispiel Bauern- und Gemüseeintöpfe) im Wert von 84 Millionen Euro (plus 9,1 Prozent) hergestellt. 13 Betriebe produzierten 34’000 Tonnen (plus 10,7 Prozent) andere Fertiggerichte (zum Beispiel Pizza, Käsefondues, belegte Baguettes) mit einem Absatzwert von 144 Millionen Euro (plus 11,6 Prozent). Weitere neun Bertriebe stellten Teigwaren und Teigwarengerichte (zum Beispiel Ravioli, Spaghettifertiggerichte, Nudelsalate) im Wert von 117 Millionen Euro (plus 1,0 Prozent) her.

Bundesweit wurden im letzten Jahr 1,4 Millionen Tonnen Fertiggerichte (plus 4,5 Prozent gegenüber 2017) im Wert von 4,1 Milliarden Euro (plus 6,6 Prozent) produziert; 20,0 Prozent des Produktionswerts entfielen auf nordrhein-westfälische Betriebe.

Im ersten Quartal 2019 wurden in Nordrhein-Westfalen in 34 Betrieben 46 000 Tonnen Fertiggerichte (plus 7,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) mit einem Absatzwert von 220 Millionen Euro (plus 7,7 Prozent) produziert. Alle Angaben beziehen sich auf Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten.