Mittwoch, 7. Dezember 2022
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Frühstücksoffensive: McDonalds will mehr vom Kuchen

Hamburg. (wib) Die Konkurrenz schläft nicht, und so ist der NPD-Gruppe nur geringfügig Beachtung zu schenken, wenn sie in einem «Weekly Research Bite» frohlockt: Die Bäcker sind die Stars im Frühstücksgeschäft. Das hat der Deutschland-Ableger der international tätigen Marktforscher in seinem Verbraucherpanel «Consumer Reports On Eating Share Trends» (CREST) herausgefunden. Demnach erreichen die backenden Betriebe zur Frühstückszeit hierzulande einen Marktanteil von 50 Prozent innerhalb des Schnellservice-Markts. Im Vergleich der letzten drei Quartale – April bis Dezember 2008 gegenüber dem zweiten bis vierten Quartal 2007 – konnten sie vor allem während dieser Tageszeit Besuche hinzugewinnen. Auch Nachmittags, wenn der Sinn weniger nach belegten Brötchen, sondern einer größeren Vielfalt im Snackgeschäft steht, wachsen des Bäckers Snackumsätze gegen den Trend im gesamten Quickservice. Dieser Erfolg muss die Schnellkost-Giganten herausfordern und so wundert es nicht, dass McDonalds Deutschland unlängst eine «Frühstücksoffensive» aus dem Boden gestampft hat. Zaghaft wird diese Kampagne sicher nicht geführt, denn «im Frühstücksmarkt in Deutschland sehen wir großes Potenzial und erwarten hier bis 2011 signifikante Wachstumsraten», hatte Deutschland-Chef Bane Knezevic bereits im Februar anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2008 in München gesagt. So bietet McDonalds Deutschland neuerdings – unter dem Motto «easy morning» – rund 20 Produkte ab einem Euro, die vorwiegend männliche Berufstätige im Alter von 18 bis 44 Jahren davon überzeugen sollen, dass Frühstücken bei McDonalds deutlich einfacher sei. Flankiert wird die Kampagne von diversen Werbemaßnahmen.

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