Samstag, 10. Dezember 2022
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Führungsaufgaben: die fünf größten Entscheidungsfallen

Hannover. (mvr) Für Entscheidungsträger gibt es typische Entscheidungsfallen. Die müssen umschifft werden – sofern man realisiert, dass man drauf und dran ist hineinzutappen. Das ist nicht immer der Fall und deshalb hat «Mittelstand Direkt» die gefährlichsten Fallen einmal zusammengestellt:

  • Die Wahllos-Falle: Auf den ersten Blick stehen Sie bei Entscheidungen nur zwischen zwei Optionen. Aber dieser Schein trügt. Entscheiden Sie erst, wenn Sie sich über Ihre Ziele Klarheit verschafft haben. Dann ergeben sich weitere Alternativen von ganz allein.
  • Die Treibjagd-Falle: Bei Entscheidungen werden Sie häufig unter Zeitdruck gesetzt – etwa bei bald endenden Auktionen oder Schnäppchenangeboten. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Suchen Sie immer erst nach Alternativen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
  • Die Schnecken-Falle: Entscheidungen sollten nicht überstürzt, aber auch nicht auf die lange Bank geschoben werden. Setzen Sie sich Zeitlimits. Beginnen Sie die Suche nach Alternativen, sobald sich der Entscheidungsbedarf abzeichnet. So vermeiden Sie, später unter Zeitdruck zu geraten – womöglich mit weniger Wahlmöglichkeiten.
  • Die Info-Falle: Viele Entscheidungen werden getroffen, ohne relevante Daten einzuholen. Das spart Zeit, führt aber leicht zu Fehlentscheidungen. Entscheidend ist die Qualität der Informationen. Holen Sie vor jeder Entscheidung mindestens drei relevante Daten über Alternativen und Auswirkungen ein.
  • Die Angebot-Falle: Anbieter versuchen oft, Einfluss auf Ihre Wünsche zu nehmen. Formulieren Sie darum im Vorfeld genau, was Sie eigentlich brauchen. Gleichen Sie Ihren Bedarf vor der Entscheidung mit dem Angebot ab. So vermeiden Sie, dass Sie sich nur an den Optionen des Anbieters orientieren.
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