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Fundsachen: Was sonst noch so passiert ist…

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Hamburg. (eb) Wie wenig Platz so ein kleiner WebBaecker Newsletter manchmal für hübsche Fundsachen übrig hat – die allerdings zu interessant sind, um nicht erwähnt zu werden. Mit dabei in dieser Woche: Annaberger Backwaren putzen sich fürs Jubiläum heraus – Bäcker Schüren saniert die Wiege seines Unternehmens – Bäckerei Geldreich übergibt an Gmeiner – Bäckerei Groschupf befindet sich auf Expansionskurs.

  • Rund 500.000 Euro investiert die Annaberger Backwaren GmbH derzeit in ihren Gebäudebestand. Auch wenn das in etwa der Summe entspricht, die das Unternehmen regelmäßig per Anno in den Hauptsitz investiert, gucken Passanten in diesem Jahr doch genauer hin, schreibt die «Freie Presse». Denn: Das Unternehmen putzt sich für die große Geburtstagsfeier am 01. September heraus. Dann wird das 60-jährige Bestehen des Betriebs gefeiert – mit einer Nacht der offenen Tür, kündigte Geschäftsführerin Martina Hübner an. «Dafür wollen wir uns natürlich hübsch machen», sagte sie gegenüber der Zeitung.
  • Ebenfalls rund 500.000 Euro nimmt gerade der Bäcker Schüren in die Hand, um in Haan die Wiege des Unternehmens energetisch zu sanieren und das Café «Alte Backstube» zu erweitern. Da kämen gerade viele Erinnerungen wieder hoch, sagte Unternehmer Roland Schüren gegenüber der «Rheinischen Post». Schließlich handele es sich um das Stammhaus des Betriebs, der heute 18 Filialen zählt und seinen Hauptsitz in Hilden hat. Die Wiedereröffnung in Haan ist für November geplant, weiß die Zeitung.
  • Einen Erfolg ganz anderer Art sieht man in Achern-Oberkirch. Einerseits geht hier mit Karl-Anton und Ulrike Geldreich gerade eine Bäcker-Dynastie zu Ende, die weit zurückreicht und den 1666 gegründeten Betrieb in 12. Generation lange Zeit erfolgreich führte. Andererseits haben Geldreichs mit Volker und Christine Gmeiner würdige Nachfolger gefunden. Die Confiserie- und Kaffeehaus-Unternehmer hatten vor rund drei Jahren bereits die Bäckerei Beiser übernommen und wollen die Bäckerei Geldreich wie bisher fortsetzen. «Das war ein Glücksfall. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass wir das gleiche handwerkliche Verständnis, die gleiche Philosophie haben», sagte Karl-Anton Geldreich gegenüber «baden online».
  • Ein Glücksfall war es wohl auch für die Bäckerei Groschupf, dass sie die insolvente Gellertstadt-Bäckerei übernehmen konnte. Nach der Übernahme hat sich das Unternehmen jedenfalls im Hainichener Gewerbegebiet etabliert. Wenn Ralf Groschupf an den Kraftakt zurückdenkt, als er und seine Mitarbeiter binnen weniger Stunden den Firmensitz von Chemnitz-Borna ins Hainichener Gewerbegebiet Crumbach verlagerten, dann mache ihn dieses Engagement heute noch stolz, sagte der Unternehmer gegenüber der «Freien Presse». Aktuell zählt der Betrieb 24 Filialen und einen Verkaufswagen, beschäftigt 130 Mitarbeitende – und sucht weitere Standorte und weiteres Personal, schreibt die Zeitung (Foto: pixabay.com).