Dienstag, 18. Juni 2024
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Geschäftsmodelle: IZ über Renner und Penner

Wiesbaden. (iz) Als Sinnbild für einen Bäcker, der die Zeichen der Zeit übersehen habe, gelte Heberer – schreibt die Immobilien Zeitung (IZ) aus dem Hessischen unter dem Titel «Discounter machen Bäcker platt». Die Überschrift wird der Qualität des Beitrags allerdings nur bedingt gerecht. Zwar lesen wir, dass die Konkurrenten längst über den Top-Standorten des Filialisten kreisten wie die Geier über der lahmenden Antilope. Oder dass die Hauptkreditgeber die Großbäckerei nach dem Muster Max Bahr alsbald vor die Wand fahren lassen könnten. Wir lesen aber auch von anderen Geschäftsmodellen, wie etwa dem Trendsetter Norbert von Allwörden, der rund 60 Filialen unter den Marken Cuccis oder Scoom betreibt. Oder von BackFactory-Geschäftsführer Peter Gabler, der 2008 erkannte, dass die reine SB-Bäckerei keine Zukunft hat. Der Artikel spannt den Bogen weit, streift Edeka Minden-Hannover ebenso wie BackWerk oder Kamps. Er erwähnt einen auf Franchise-Systeme spezialisierten Unternehmensberater, der in Modellen wie BackFactory oder BackWerk «Hidden Champions» sieht, die durchaus das Zeug hätten, weltweit eine Rolle zu spielen. Dies und Das wird WebBaecker-Lesern natürlich bekannt vorkommen. Doch der Beitrag der Immobilien Zeitung reiht bekannte Fakten nicht nur aneinander. Er stellt sie so gegenüber, dass sich Bäckerei-Unternehmern schlicht andere und damit nützliche Einsichten eröffnen können.