Samstag, 10. Dezember 2022
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Glutenunverträglichkeit: Die Zahlen steigen

Frankfurt / Main. (div) Mediziner beobachten seit Jahren eine unerklärliche Zunahme der Autoimmunkrankheit Zöliakie. Amerikanische Forscher haben beim Vergleich von Blutproben aus den fünfziger Jahren mit denen heute lebender Menschen einen mehr als vierfachen Anstieg der Gluten-Antikörperkonzentration festgestellt. Zöliakie wird durch das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß Gluten hervorgerufen. Die Unverträglichkeit führt zu chronischen Dünndarmentzündungen, Nährstoffe können nicht mehr richtig resorbiert werden. Die Krankheit tritt bereits im frühen Kindesalter auf und führt zu Gedeihstörungen. Ohne Behandlung besteht zudem ein höheres Risiko für Diabetes Typ 1 und Krebserkrankungen. Betroffene müssen eine lebenslange Diät mit glutenfreien Lebensmitteln einhalten.

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