Freitag, 30. September 2022
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Großbäcker: die neue Brotsenatorin kommt aus Detmold

Düsseldorf. (vdg) Sie könne sich ein Leben ohne Brot nicht vorstellen, sagte Dr. Christine Schwake-Anduschus vom Max-Rubner-Institut (MRI) dieser Tage anlässlich ihrer Ernennung zur Brotsenatorin. Regelmäßig zeichnet der Verband Deutscher Großbäckereien (VDG) Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft mit dem Titel aus, die sich um das Produkt Brot verdient gemacht haben. Diese Voraussetzungen erfülle die neue Senatorin in besonderem Maße, sagte VDG-Präsidentin Prof. Dr. Ulrike Detmers bei der Verleihung.

Brot sei ein gesundes und sicheres Segment in der Ernährung, hob Schwake-Anduschus hervor. Ziel ihrer Arbeiten sei, die außergewöhnlich große Brotvielfalt zu erhalten. Dabei geben die Arbeiten Schwake-Anduschus’ mit dem Forschungsschwerpunkt «Kontaminanten und Rückstände in Getreide und Produkten aus Getreide» immer wieder wertvolle Hinweise für die Branche. Seit 2007 arbeitet die Diplom Chemikerin am MRI in Detmold. Auf nationaler und internationaler Ebene beschäftigt sie sich in zahlreichen Gremien mit Brot. Als Leiterin einer Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat sie maßgeblich an Handlungsempfehlungen mitgewirkt, um Mutterkorn und Ergot Alkaloide in Roggen zu minimieren.

In seiner Laudatio würdigte Prof. Dr. Meinolf G. Lindhauer, ehemals Leiter des Instituts für Sicherheit und Qualität bei Getreide am (MRI), nicht nur die wissenschaftlichen Verdienste der neuen Brotsenatorin, sondern hob besonders ihre hohe Motivation und Qualifikation sowie ihre Beharrlichkeit und Leidenschaft für das Produkt Brot hervor.

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