Samstag, 18. September 2021
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gurkerl.at: Lieferdienst kommt in Österreich gut voran

Prag / CZ. (roh) Nicht einmal ein Jahr ist es her, als «Gurkerl», Österreichs innovativer Online-Supermarkt Anfang Dezember 2020 seine virtuellen Pforten für Lieferungen in und um Wien öffnete. Exakt 280 Tage später präsentiert sich das Tochterunternehmen der tschechischen Rohlik Gruppe als erfolgreich etablierter Player mit über 500 Mitarbeitenden, der seinen Kunden zu mehr Freizeit verhilft. Individueller Service, ein Sortiment aus über 9.000 frischen, regionalen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Gebrauchs, eine kostenlose Lieferung innerhalb von drei Stunden sowie ein starker Fokus auf Nachhaltigkeit begeistern schon über 20.000 gurkerl.at Kunden. Innovation und Empathie als Erfolgstreiber führen auch die nächsten Monate zu weiteren Entwicklungen, heißt es aus Wien.

Im Dezember 2020 durfte das rund 200-köpfige Team um Geschäftsführer Maurice Beurskens etwa 200 Bestellungen pro Tag ausliefern. Im August 2021 wuchs die Zahl der Beschäftigten auf über 500 Mitarbeitenden heran. «Unser enormes Wachstum haben wir allen gurkerl.at Fans, unseren treuen Lieferanten und passionierten Mitarbeitenden zu verdanken. Ohne sie gäbe es uns in dieser Form nicht», eröffnet Maurice Beurskens sein erstes Gurkerl-Pressegespräch. Derzeit liefert das Unternehmen ungefähr 1.500 Bestellungen täglich aus, bei einem durchschnittlichen Warenkorb von 85 Euro. Der individuelle Kundenservice, die verlässliche Zustellung innerhalb von drei Stunden ab dem Zeitpunkt der Bestellung in einem einstündigen Lieferfenster und die höchste Produktqualität und -frische zu üblichen Supermarktpreisen sind dabei ein unverändert fixer Bestandteil des Kundenerlebnisses. «Wir planen unser Wachstum auch 2022 massiv fortzusetzen. Dabei werden wir aber immer unsere zentralen Kundenversprechen bei jeder Bestellung erfüllen. Das ist unser Anspruch und dafür stehen wir», sagt der Geschäftsführer. Ende dieses Jahres würden rund 3.000 Bestellungen täglich erwartet.

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Umweltfreundliche E-Flotte und erweiterte Lieferzeiten für Zustellung

Derzeit sind mehr als 110 Boten für den Lebensmittellieferdienst im Einsatz – zirka 70 davon auf Vollzeit-Basis direkt im Unternehmen angestellt, der Rest wird von einer Personalagentur zur Abdeckung der Bestellspitzen vermittelt. Besonders beliebt sind die Zustellzeiten in der Frühe und am Abend. Weshalb der Lieferdienst jetzt seinen Service anpasst: montags bis freitags ab 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr und samstags von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Bisher erfolgt die Zustellung in 72 CNG (=Compressed Natural Gas, «komprimiertes Erdgas») betriebenen Fahrzeugen. Schon bald will Gurkerl einen Schritt weitergehen in Richtung Umweltschutz. Ab Herbst 2021 liefert das Unternehmen auch mit zehn E-Autos und zehn E-Bikes. In der Wiener Zentrale werden dafür eigens smarte Ladesäulen errichtet. Im dritten und sechsten Wiener Bezirk hat das Unternehmen Verteilzentren («Hubs») angemietet. Von dort aus versorgen die zehn E-Bikes aktuell neun Wiener Bezirke. Ein weiterer Ausbau der gesamten E-Flotte (Autos und Fahrräder) ist für 2022 geplant.

Individualität und Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit regionalen Bauernhöfen

«Besonders wichtig sind uns in unserer Partnerschaft mit regionalen Bäuerinnen und Bauern Verlässlichkeit und Einfachheit. Pro Jahr verlieren etwa 2.000 bis 2.500 Bäuerinnen und Bauern in Österreich ihren Betrieb, weil sie zu wenig erwirtschaften», sagt Commercial Director Stephan Lüger. «Wir holen bei Bedarf die Ware gerne selbst ab, stellen innovatives, umweltschonendes Verpackungs- und Transportmaterial zur Verfügung und entwickeln gemeinsam Erntepläne, um einige Beispiele der Gestaltung unserer Zusammenarbeit konkret zu nennen». Aktuell arbeitet Gurkerl mit rund 20 regionalen Bauernhöfen zusammen, zirka die Hälfte davon sind ausgewiesene Bio-Betriebe. Weitere Partnerschaften sind für 2022 geplant, um allen Kunden noch mehr regionale Köstlichkeiten zu fairen Preisen anbieten zu können. Der Lieferant setzt vor allem auf Partnerschaften mit regionalen Familienbetrieben, die alternative Anbauweisen pflegen, landwirtschaftlich innovative und umweltschonende Wege in ihrer Produktion gehen und besonders geschmackvolle Raritäten oder schon in Vergessenheit geratene Sorten anbieten.

Soziales Engagement wird weiter ausgebaut

Die Wertschätzung des Gegenübers zeigt sich auch im sozialen Engagement. «Wir arbeiten von Beginn an mit der Initiative Foodsharing zusammen. Alle Lebensmittel, die keinen Absatz finden und genießbar sind, werden an Foodsharing gespendet», sagt Head of Operations Stephan Höllerl. Neu im Engagement des Lieferdiensts ist die Zusammenarbeit mit Make-A-Wish Österreich. Seinen Kunden niederschwellig die Möglichkeit zu geben, schwerstkranke Kinder und Jugendliche in ihrem Genesungsprozess zu unterstützen, ist dem Unternehmen ein besonderes Anliegen (Fotos: gurkerl.at – Philipp Lipiarski).