Donnerstag, 29. Februar 2024
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Gut die Hälfte der Kunden nutzt Apps von Lebensmittelhändlern

Berlin. (bk) Die wöchentlichen Angebote checken, die digitale Kundenkarte an der Kasse vorzeigen oder am Gewinnspiel teilnehmen – Apps von Lebensmittelhändlern bieten heute viele Funktionen. Für die meisten gehören die Einkaufshelfer demnach zur Ausstattung auf dem Smartphone dazu: Über die Hälfte (58 Prozent) der Smartphone-Nutzer in Deutschland hat mindestens eine App von Lebensmittelhändlern wie etwa Rewe, Edeka, Netto, Lidl oder Kaufland auf dem Smartphone installiert. Im Schnitt finden sich bei den Nutzern drei solcher Apps auf dem Smartphone. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.123 Internetnutzern in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 1.046 Personen, die ein Smartphone nutzen.

«Lebensmittel werden häufig noch klassisch im Laden vor Ort gekauft. Obwohl deshalb nicht alle Apps von Lebensmittelhändlern die Möglichkeit zu Online-Bestellungen beinhalten, können die Anwendungen weit mehr als bloß Prospekte online abzubilden. So können Kunden auf dem Smartphone zum Beispiel schnell und einfach Preise vergleichen, individuelle Rabattcoupons abspeichern oder Einkaufslisten und Angebotserinnerungen erstellen. Auch rein stationären Lebensmittelhändlern bietet sich durch eigene Apps also die Möglichkeit, ihre Services rund um den Einkauf und dessen Planung auszubauen und so die Kundenbindung zu erhöhen», sagt Bianka Kokott, Referentin Digitale Transformation beim Bitkom.

Wer entsprechende Apps auf dem Smartphone hat, setzt in der Regel auf die Anwendungen mehrerer Händler: Nur 17 Prozent haben eine einzige App von einem Lebensmittelhändler installiert. Auf zwei Apps setzt rund ein Viertel (27 Prozent) der Nutzer. Weitere 29 Prozent haben drei oder vier Apps auf dem Smartphone installiert. Bei den verbleibenden 27 Prozent finden sich sogar fünf Apps oder mehr von Lebensmittelhändlern auf dem Smartphone (Foto: pixabay.com).

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