Dienstag, 6. Dezember 2022
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Halloren AG: Wirtschaftsflaute? Welche Flaute?

Halle / Saale. (hag) Die Halloren Schokoladenfabrik AG kann die erfolgreiche Bilanz 2008 im ersten Quartal 2009 fortsetzen. Der Konzernumsatz verbesserte sich demnach um plus 36,1 Prozent auf 11,30 Millionen Euro, während die Gesamtleistung um plus 25,9 Prozent auf 11,60 Millionen Euro stieg. Die Ertragsseite bei Halloren war im ersten Quartal durch die Akquisition der Delitzscher Schokoladenfabrik GmbH in 2008 geprägt. Besonders die Personalaufwendungen sind dadurch um rund 0,8 Millionen Euro (plus 41 Prozent) gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) spiegelt diese Effekte mit 1,27 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 1,37 Millionen Euro wider. Die Abschreibungen sind aufgrund der im letzten Geschäftsjahr getätigten Investitionen um rund 18 Prozent auf 0,66 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt somit 0,61 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 0,82 Millionen Euro. Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender: «Mit diesen Zahlen liegen wir vollkommen im Rahmen unserer Erwartungen für das erste Quartal». Trotz der krisenbedingt abgeflachten Kaufkraft der Endverbraucher konnte Halloren die Auftragssituation wiederum maßgeblich verbessern. «Erfreulich ist, dass wir mit dem neuen Produktionsstandort in Delitzsch den nun stark nachgefragten Preiseinstiegsbereich hervorragend bedienen können», sagt Lellé. Im ersten Quartal gingen neue Aufträge in einem Gesamtvolumen von 9,45 Millionen Euro ein, was einem Zuwachs von 44,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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