Dienstag, 18. Juni 2024
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Handwerk: wendet sich gegen Ausweitung der Lkw-Maut

Berlin. (zdh) «Die vorgesehene Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge zwischen 7,5 und 12 Tonnen lehnen wir ab», sagt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), mit Blick auf die Pläne von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt für eine Ausweitung der Lkw-Maut. «Sie wird erhebliche Belastungen für den gewerblichen Mittelstand außerhalb des Transportgewerbes nach sich ziehen. Die Betriebe des Handwerks würden durch die teuren streckenbezogenen Mautgebühren und den notwendigen Einbau von Erfassungsgeräten überproportional zur Kasse gebeten. Dabei wird der Fuhrpark in der Regel nur auf regionalen Kurzstrecken eingesetzt». Wie alle Fahrzeughalter tragen auch die Handwerksbetriebe bereits über Mineralölsteuer und KFZ-Steuer ihren Teil zum Erhalt des Straßennetzes bei. Durch die Ausweitung der Tonnage-Grenze würde das regional agierende mittelständische Gewerbe zusätzlich in die Finanzierung der Kosten des Güterfernverkehrs einbezogen, argumentiert Schwannecke gegen die Pläne des Bundesministers.