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Handwerksmesse: Können kennt keine Grenzen

Berlin. (bmwe) Die Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWE), Iris Gleicke, hat die Internationale Handwerksmesse (I.H.M.) in München eröffnet. Die Messe steht in diesem Jahr unter dem Motto «Können kennt keine Grenzen». Zuvor hatte sich Bundesminister Sigmar Gabriel (BMWE) in einer Videobotschaft gegenüber den Anwesenden klar zur dualen Ausbildung und zum Meisterbrief bekannt. Gleicke knüpfte daran an: «Die duale Ausbildung, wie sie im deutschen Handwerk seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird, hat Vorbildcharakter in Europa und auf der ganzen Welt. Daran halten wir fest. Wir bekennen uns auch zu den Kammern. Die Selbstverwaltung ist mit unserem dualen Bildungssystem seit Jahrzehnten fest verbunden. Sie ist gelebte Eigenverantwortung und heute so aktuell wie vor 200 Jahren. Und den Meisterbrief wird Deutschland auch vor dem Hintergrund der europäischen Diskussion über die Dienstleistungsrichtlinie unverändert verteidigen. Denn der Meisterbrief und die Meisterpflicht sind von maßgeblicher Bedeutung für die Qualität der Ausbildung im Handwerk». Als besonders erfreulich bezeichnete Gleicke den Umstand, dass die Zahl der ausländischen Aussteller, Delegationen und Besucher erneut gestiegen ist. Über die Leistungsfähigkeit des Handwerks informieren sich unter anderem die europäischen KMU-Botschafter/innen. Sie sind wichtige Fürsprecher für kleine und mittlere Unternehmen in Europa. Das 2011 gegründete Netzwerk der KMU-Botschafter/innen besteht aus Regierungsvertretern und Mitgliedern europäischer Dachverbände. Es setzt sich für die Interessen von KMU und damit auch des Handwerks auf europäischer Ebene ein. Die I.H.M. hält ihre Pforten vom 12. bis 18. März geöffnet.