Freitag, 23. April 2021
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Heberer: scheidender Präsident sieht AIBI auf gutem Weg

Mühlheim / Main. (gh) Dieser Tage findet der 32. Kongress der Association Internationale de la Boulangerie Industrielle (AIBI) in Berlin statt – backnetz:eu berichtete. Dort macht Georg Heberer turnusgemäß den Weg frei für einen Nachfolger an der Spitze des EU-Branchenverbands der Großbäckereien. Für den scheidenden AIBI-Präsidenten stellen der Verband eine gute Möglichkeit dar, Kontakte herzustellen oder zu vertiefen sowie das kollegiale Gespräch zu pflegen. Andererseits ist die Verbandsarbeit auf EU-Ebene heute unerlässlich: «Immer mehr für uns relevante Rahmenbedingungen werden in Brüssel festgelegt und entschieden. Die AIBI ist zu einem unerlässlichen Sprachrohr für die nationalen Verbände der Großbäckereien und ihre Mitglieder in der EU geworden». So wurde unter Heberers Präsidentschaft das Büro der AIBI, das bislang in Personalunion vom Verband Deutscher Großbäckereien in Düsseldorf geführt wurde, Anfang 2011 nach Brüssel verlegt, um die Präsenz dort deutlich zu erhöhen. Bereits jetzt zeichne sich ab, dass die AIBI-Arbeit mit ihrer neuen Generalsekretärin Susanne Döring dadurch schlagkräftiger geworden sei. «Der Umzug nach Brüssel war ein richtiger Schritt. Wir sind mit dem Sitz der Verbands in Brüssel noch näher am Puls des politischen Geschehens in der EU», sagt Heberer. Als wichtige Aufgabe für den Verband und seinen Nachfolger sieht er die weitere Verankerung der AIBI im Brüsseler Politikgeschehen sowie die effiziente Abstimmung mit den Interessen des Handwerks auf nationaler wie europäischer Ebene.