Sonntag, 25. September 2022
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HelloFresh SE: Umsatz Q1-2022 erreicht Allzeithoch

Berlin. (hf) Die HelloFresh SE hat die Finanzergebnisse für das erste Quartal 2022 veröffentlicht. HelloFresh konnte 1,24 Millionen aktive Kunden (m/w/d) hinzugewinnen und damit deren Zahl auf 8,52 Millionen erhöhen. Das entspricht einem Wachstum von 17 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2021. Darüber hinaus verzeichnete das Unternehmen ein anhaltend starkes Kund:innenengagement mit einem leichten Anstieg der durchschnittlichen Bestellungen pro Kund:in sowie einen Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts auf 55,1 Euro im Vergleich zum Vorjahr. HelloFresh meldet ein weiteres Rekordquartal in Bezug auf den Umsatz, der ein Allzeithoch von über 1,9 Milliarden Euro erreichte, ein Wachstum von 32,7 Prozent auf Euro-Basis im Vorjahresvergleich und einen Anstieg von 26,4 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse. Beide Unternehmenssegmente haben maßgeblich zu diesem Wachstum beigetragen.

Im ersten Quartal 2022 erzielte HelloFresh einen absoluten Deckungsbeitrag von 482,7 Millionen Euro (+18,7 Prozent, Q1-2021: 406,6 Millionen Euro), was einem prozentualen Anteil von 25,2 Prozent am Umsatz entspricht (gegenüber 28,2 Prozent in Q1-2021). Die Entwicklung der Marge ist in erster Linie auf die Preisinflation bei den Zutaten, den anhaltenden raschen Ausbau der Produktionskapazitäten, die damit verbundenen Kosten sowie den Aufbau neuer Geschäftsbereiche und Länder zurückzuführen. Trotz des Anstiegs der Produktionskosten im Jahresvergleich und im Vergleich zu Q4 2021 sind die Produktionskosten als Prozentsatz des Umsatzes zurückgegangen, da die Produktivität in den kürzlich fertig gebauten Produktionsstätten ansteigt. Das bereinigte Ebitda für Q1-2022 erreichte 99,3 Millionen. Euro (Q1-2021: 159,2 Millionen Euro) und spiegelt die Entwicklung des Deckungsbeitrags sowie eine Rückkehr zur normalen, saisonalen Marketingaktivität wider, die in Q1-2021 noch durch die Covid-Pandemie und Kapazitätsbeschränkungen beeinträchtigt war.

Beide operativen Segmente lieferten ein starkes Quartal mit positiven bereinigten Ebitda-Margen: das Segment International mit 5,5 Prozent und das Segment USA mit 7,5 Prozent des Umsatzes.

«Unsere verschiedenen Märkte, Marken und Geschäftsmodelle haben es uns ermöglicht, ein wechselhaftes makroökonomisches Umfeld zu meistern und unser starkes und profitables Wachstum bis ins Jahr 2022 fortzusetzen. Ich bin sehr stolz auf unsere Teams, die unermüdlich die Messlatte bei der Bereitstellung und Verbesserung des Kund:innenerlebnisses höher setzen und gleichzeitig die makroökonomischen Herausforderungen, die entlang unserer Lieferketten auftreten, abfedern», sagt Dominik Richter, Mitgründer und CEO von HelloFresh. «Nachdem wir unser Geschäft in den letzten zwei Jahren verdreifacht haben, sind wir auf einem guten Weg, unsere neuen vertikalen Geschäftsfelder erfolgreich zu erschließen, neue Regionen zu skalieren und die Investitionen in unser Fulfillment-Netzwerk fortzusetzen, um unseren langfristigen Erfolg als hochprofitable integrierte Food Solutions-Gruppe zu sichern.»

Anhaltend hohe Liquidität in der Bilanz und bestätigter Ausblick für 2022

HelloFresh verfügte zum Ende des ersten Quartals 2022 weiterhin über einen sehr soliden Kassenbestand in Höhe von 795,7 Millionen Euro, obwohl das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 125 Millionen Euro durchführte und 24,8 Millionen Euro für die erste Tranche der Earn-Out-Zahlung aus der Factor-Übernahme zahlte.

HelloFresh bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 und erwartet ein Umsatzwachstum für die HelloFresh-Gruppe zwischen 20 Prozent und 26 Prozent auf Basis konstanter Wechselkurse. Das Unternehmen erwartet für die HelloFresh-Gruppe ein bereinigtes Ebitda zwischen 500 und 580 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2022.

Kochboxen nachhaltiger als Mahlzeiten aus im Supermarkt gekauften Zutaten

HelloFresh hat kürzlich die Ergebnisse einer Ökobilanzanalyse veröffentlicht, die zeigen, dass das Kochen mit HelloFresh wesentlich weniger Emissionen verursacht als die Zubereitung derselben Gerichte mit Zutaten aus dem Supermarkt. In der eingehenden Ökobilanzanalyse wurde der ökologische Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Feld bis zur Gabel in sieben HelloFresh-Märkten (Deutschland, Österreich, Australien, USA, Belgien, Niederlande und Luxemburg) für verschiedene Mahlzeitenkategorien, einschließlich vegetarischer, Rind- und Hähnchengerichte, analysiert. Bei der Analyse wurde die gesamte Lieferkette einschließlich der Lebensmittelproduktion und -lieferung berücksichtigt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine durchschnittliche Mahlzeit von HelloFresh circa 25 Prozent weniger CO2e-Emissionen verursacht als die gleiche Mahlzeit, die mit im Supermarkt gekauften Zutaten zubereitet wird. Daher sind Gerichte von HelloFresh nachhaltiger als die Zubereitung von Mahlzeiten mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt. Dies beweist, dass Kochboxen auf Abruf mit Zutaten in exakten Mengen effizient sind und positive Auswirkungen auf die Umwelt haben (Foto: pixabay.com).

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