Dienstag, 27. Oktober 2020
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Frankfurt. (cwc / eb) Weshalb uns die Ideenküche der California Walnut Commission (CWC) neuerdings immer vorschlägt, Gerichte erst kurz vor Ende des Kochens mit Salz und Pfeffer abzuschmecken, erschließt sich uns noch immer nicht. Gewürze müssen selbstverständlich mitgaren,

  • weil sie erst durch das Kochen ihr volles Aroma entfalten können,
  • weil weniger verbraucht wird, was plötzlich intensiver wirkt,
  • weil geschickt korrigiert werden kann, was versehentlich mal ausrutscht,
  • weil weniger »mehr« ist im ernährungsphysiologischen Sinn – also gesünder.
Das sind einfache Grundregeln, fast so alt wie die Welt. Von Generation zu Generation weitergegeben. Auch die moderne Ernährungslehre widerspricht dem nicht. Im Gegenteil. Manche Diskussion über zu hohen Salzkonsum könnten wir uns schenken, würden die Leute wieder ordentlich kochen – respektive auf Fertiggerichte verzichten, die mangelnde Qualität durch erhöhten Salzzusatz auszugleichen versucht. Glücklicherweise ist die »Blumenkohl-Curry-Suppe« aus der CWC-Ideenküche kein Fertigprodukt, sondern kommt frisch zubereitet auf den Tisch. Köche und Köchinnen beherzigen vielleicht den Einwand, weshalb Salz und Gewürze nicht erst zum Ende des Kochvorgangs in den Topf kommen. Das Ergebnis wird ein vielseitiges und intensives Aroma aufweisen, das restliche Zweifel hoffentlich beseitigt (Foto: CWC).
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