Dienstag, 26. Oktober 2021
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Bonn. (bzfe) Wenn die Tage kühler und die Wälder bunter werden, hat die Kürbiszeit begonnen. Ein Herbstklassiker ist Kürbisbrot. Das vielseitige Gebäck kann süß mit Honig und Datteln, herzhaft mit Zwiebeln und Speck zubereitet werden, weiß das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in Bonn.

Ein einfaches Kürbisbrot gelingt gut mit einem Hefeteig. Die wichtigste Zutat ist das Kürbispüree. Dafür ist Hokkaido gut geeignet, da er nicht geschält werden muss und ein angenehm nussiges Aroma hat. Einfach halbieren, die Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. In wenig Wasser dünsten bis er weich ist, dann pürieren. Das lauwarme Mus wird mit dem gewünschten Grundteig zu einem hellen Weizen- oder Dinkelbrotteig respektive Mischbrotteig verknetet und weiter verarbeitet. Für mehr Biss lassen sich geröstete Kürbiskerne untermischen. Auch als Topping kommen Kürbiskerne oft zum Einsatz.

Kürbisbrot gibt es in unzähligen Varianten: Wer es süß mag, gibt etwas Honig oder Sirup, Bananen oder Trockenfrüchte wie Rosinen, Datteln oder Moosbeeren hinzu. Auch ganze und gehackte Nüsse, Kerne und Kokosflocken passen sehr gut zum herbstlichen Gemüse, während Leinsaat für gute Bindung sorgt. Für ein Schoko-Kürbisbrot werden fermentierte und getrocknete Stückchen von rohen Kakaobohnen, sogenannte Kakao-Nibs, in den Teig gestreut. Deftig wird es mit gerösteten Zwiebeln und Speck. Auch mit Gewürzen lässt sich experimentieren. Die nussige Kürbisnote lässt sich gut mit einer Mischung aus Zimt, Nelken, Ingwer und Muskat unterstreichen. In manchen Rezepten wird das Brot auch mit fein gehackten Chilischoten, Kreuzkümmel oder mediterranen Kräutern wie Rosmarin und Oregano verfeinert, schließt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) seine Betrachtung (Foto: pixabay.com).