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Im Gespräch: Katrin Steinecke über den Mindestlohn

Mariental. (bz) Seit Anfang des Jahres gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro. Wie Katrin Steinecke, Chefin der Meisterbäckerei Steinecke, den Mindestlohn in ihrem Unternehmen umgesetzt hat – in Westdeutschland wie in Ostdeutschland – das wollte die Berliner Zeitung von der Unternehmerin wissen. Gegründet 1945 als kleine Dorfbäckerei, zählt der Familienbetrieb mit seinen drei Produktionen und den Verkaufsstätten in Westdeutschland, Ostdeutschland und Berlin heute insgesamt rund 4.700 Mitarbeitende. Steinecke selbst hatte erst eine Banklehre gemacht, bevor sie 1989 in Mariental Bäckerin lernte, die Meisterprüfung ablegte und vor einigen Jahren die Geschäftsführung übernahm. Viele interessante Details zum Unternehmen gibt es zum Nachlesen auf steinecke.info. Zurück zur Berliner Zeitung und der Frage, wie die Bäckerei die Herausforderungen beim Thema Mindestlohn bewältigt. Herausgekommen ist ein schönes Gespräch mit einer Unternehmerin, die den Mindestlohn «im Prinzip richtig» findet – aber ausgleichen musste/muss zwischen den Beschäftigten in Westdeutschland, Ostdeutschland und Berlin – zwischen erfahrenen und beruflich geschulten Mitarbeitern auf der einen Seite und ungelernten Kräften auf der anderen. Wesentlicher Teil dieses Ausgleichs ist, dass allein die rund 1.700 Beschäftigten in Sachen-Anhalt – ob Geselle, Meister oder langjährige Verkäuferin – heute allesamt 30 Prozent mehr Lohn erhalten. Weshalb das Sinn macht und welche Herausforderungen das Unternehmen darüber hinaus bewältigen muss, ist nachzulesen unter der Überschrift «Wie sich der Mindestlohn auf Steinecke auswirkt» (Anmerkung: Die Einleitung «geht so», der Schluss ist offensichtlich nicht fertig und deshalb grottenschlecht. Das Gespräch mit Katrin Steinecke scheint dagegen sehr gut gelaufen zu sein und der Beitrag gibt ihr genügend Raum, sich zu erklären).