Dienstag, 4. Oktober 2022
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20170318-INT-GALERIE

Internorga 2017 bot Raum für viele gute Gespräche

Hamburg. (eb) Mit einer erstmals verkürzten Laufzeit von fünf statt sechs Tagen endete die Internorga 2017 erfolgreich. Das Straffen war/ist den veränderten Marktbedingungen geschuldet und kam sowohl bei Ausstellern als auch Fachbesuchern erwartungsgemäß gut an. Gleich vom ersten Tag an sei unglaublich viel los gewesen in den Messehallen – lesen wir im offiziellen Schlussbericht. Tatsächlich lud das Wetter in den ersten Tagen nicht unbedingt zum spontanen Messebesuch ein. Entsprechend ruhig war es in den Hallen. Gleichwohl verzeichnete die Leitmesse mit ihren 1.300 Ausstellern aus 25 Nationen unter dem Strich rund 96.000 Fachbesucher (2016|95.000 – 2015|98.000). Der Anteil der Entscheidungsträger unter den Besuchern lag bei 80 Prozent. Deren Internationalität bewegte mit rund sieben Prozent auf bekanntem Niveau.

Marktbedingungen und Ausprägungen brachten es mit sich, dass in der Bäckerhalle B6 auch in diesem Jahr Veränderungen im Ausstellungsprofil wahrzunehmen waren; der Mix insgesamt aber immer noch vielseitig und gut ist. Unsere Messetage waren der stürmische Freitag und regnerische Samstag und sicher (!) ging es an diesen Tagen in allen Messehallen ruhiger zu. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, denn: Wo weniger geschoben und gedrängelt wird, ist mehr Zeit für detaillierte, ausführliche Gespräche. Weniger Seh-Leute eröffnen breitere Perspektiven für Entscheidungsträger, die «so oder so» kommen – weil der Termin längst vorbereitet ist. Weil allfällige Investitionspläne unabhängig vom aktuellen Wetter zu verfolgen sind. Weil Kontakte gepflegt und Sonderausgaben gut vorbereitet sein wollen.

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In diesem Sinn war auch die Bäckerhalle B6 zu jeder Zeit gut besucht. Natürlich werden die ausgewiesenen Foodservice- und Gastronomie-Hallen auf der Internorga immer eine höhere Besucher-Frequenz aufweisen. Doch verfügen die nicht über das Fachpublikum, das der durchschnittliche Aussteller in der Halle B6 als solches versteht. Man könnte auch sagen, dass die Bäckerhalle in diesem Jahr erstaunlich gut besucht war. Erklären lässt sich diese Beobachtung mit einer Investitionsneigung, die angesichts neuer Entwicklungen und kürzerer Entwicklungszyklen viele Entscheidungsträger nach Hamburg kommen ließ.

Herausragende Stichworte: Industrie 4.0 – Automatisierung – Effizienzsteigerung. Lieb gewonnene manuelle Vorgänge nicht mehr nur von einer Software übernehmen und überwachen lassen. Sondern diese so zu automatisieren, dass sie eine nie dagewesene Effizienz erzielen können. Industrie 4.0 hält Einzug ins Handwerk jeder Größenordnung. Die Internorga 2017 bot Rahmen und Raum, um sich ausführlich zu informieren und auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Ausblick auf das kommende Jahr: Die 92. Internorga findet vom 09. bis 13. März 2018 auf dem Gelände der Messe Hamburg im Herzen der Hansestadt statt (Fotos: usp).

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