Mittwoch, 3. März 2021
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Johannisbeeren: BfR hält Greenpeace-Einschätzung für fehlerhaft

Berlin. (bfr) Von den Pestizidrückständen in Johannisbeeren, die in einer von Greenpeace veranlassten Untersuchung nachgewiesen wurden, geht kein gesundheitliches Risiko für Verbraucher/innen aus. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilt hier die Einschätzung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). «Die Bewertung der gemessenen Pestizidrückstände durch Greenpeace entspricht nicht den Kriterien einer wissenschaftlichen Risikobewertung», sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. So legt die Umweltschutzorganisation ihrer Bewertung unrealistische Verzehrsmengen zugrunde. Sie geht davon aus, dass ein Kind sein Leben lang täglich 500 Gramm Johannisbeeren verzehrt. Lektüre: