Sonntag, 28. November 2021
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Lambertz: Aktivitäten und Ergebnisse im Geschäftsjahr 2020-2021

Aachen. (lg) Das Jahr 2021 ist für die Lambertz-Gruppe kein Jahr wie jedes andere. 333 Jahre Traditionskultur und etliche Innovationen im Gebäckmarkt. Noch dazu die Erkenntnis, dass die Menschen im Pandemie-bedingten Lockdown näher an ihre Liebsten gerückt sein müssen – Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen noch mehr Absatz fanden.

So konnte der führende Gebäckhersteller seine dynamische Entwicklung im Geschäftsjahr 2020/2021 fortsetzen und ein positives Gesamtergebnis verzeichnen. Das Aachener Traditions- und Familienunternehmen kam im zurückliegenden Geschäftsjahr auf einen Gesamtumsatz von 656 Millionen Euro (Vorjahr: 637 Millionen Euro), was einer Steigerung von drei Prozent entspricht. Dieses erfreuliche Fazit zog jetzt Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe. Das Unternehmen hat eine Alleinstellung als einziger Anbieter der zentralen, deutschen Traditionsgebäck-Gruppen mit EU-Herkunftsschutz – Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen. Zudem ist die Gruppe einer der führenden deutschen Hersteller von Ganzjahresgebäcken.

Mit diesem Ergebnis bestätigt sich auch die positive Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte, dass die Nachfrage nach traditionellen Herbst- und Weihnachtsgebäcken weiterhin auf hohem Niveau konstant ist und auch kaum von kritischen Konjunktur-, Markt- oder Wetterbedingungen beeinflusst wird.

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«Auch die Corona-Krise mit dem damit verbundenen Problemen und Turbulenzen am Markt konnte diesen Trend nicht stoppen. Zudem haben wir uns frühzeitig und umfassend auf die außergewöhnliche Lage eingestellt, konsequente Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und in allen Unternehmensbereichen, vor allem natürlich in der Produktion, in der Logistik und im Exportgeschäft, flexibel reagiert. Zu keinem Zeitpunkt gab es im Corona-Jahr innerhalb der Lambertz-Gruppe Produktionsausfälle oder Lieferengpässe. Zum erfreulichen Gesamtergebnis haben sicherlich auch die kühlen Temperaturen in den Herbst- und Wintermonaten 2020 beigetragen, die grundsätzlich eine gesteigerte Verbrauchernachfrage fördern. Zum positiven Gesamtergebnis hat aber auch eine Reihe von Produktneuheiten und Innovationen beigetragen, die wir sowohl im Saison- wie im Ganzjahressegment erfolgreich am Markt etablieren konnten. Zudem war die gestiegene Nachfrage auch eine Folge des Homing-Effekts und der Tatsache geschuldet, dass man sich in bitteren Zeiten gerne etwas Süßes gönnt. Krisengewinnler sind wir aber nicht, da wir in bestimmten Vertriebskanälen, etwa im Süßwarenfachhandel, im Traveller-Markt und im Export, Corona-bedingte Rückgänge zu verzeichnen hatten», betont der Lambertz-Inhaber.

333 Jahre Traditionskultur und Innovationen im Gebäckmarkt

2021 steht wesentlich im Zeichen des 333-jährigen Firmenjubiläums. Die Urgründung des Unternehmens geht auf die Bäckerei «Haus zur Sonne» am Aachener Markt im Jahr 1688 zurück. Gerade ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat Lambertz die Entwicklung der Aachener Printen – etwa durch neue Herstellungsverfahren der klassischen Kräuterprinte – revolutioniert und vorangetrieben. Später folgten weitere Innovationen – unter anderem mit der Erfindung der ersten Printe, die mit Schokolade überzogen wurde, und die sogenannte «Saftprinte», mit der größere Konsumentenkreise auch außerhalb des Heimatmarkts erschlossen werden konnten.

Weichenstellungen für die Zukunft

Gemäß dem Motto «Traditionen bewahren – Innovationen leben» hat die Lambertz-Gruppe 2020 und 2021 weitere wichtige Weichenstellungen zur Zukunftsperspektive umgesetzt. Elementare Maßnahme ist in diesem Sinn die Einrichtung des neuen Geschäftsleitungsressort «Operational Excellence», mit dem das Unternehmen nun alle Aktivitäten zur Effizienzsteigerung bündelt und zentral koordiniert. Ziel ist dabei, in kontinuierlichen Verbesserungsprozessen laufend Potenziale zur Effizienzsteigerung in den sieben Werken der Gruppe zu erschließen. Auch die Schwerpunkte Digitalisierung, Vernetzung aller Produktions- sowie Steuerungsprozesse und die Ausrichtung auf eine Produktion 4.0 sind im neuen Ressort angesiedelt.

Zur Optimierung der allgemeinen Geschäftsprozesse hat Lambertz zudem eine IT Roadmap erstellt. Hier werden alle Teilprojekte, Ideen und Ansätze aus dem Bereich IT und Systeme nach strategischer Relevanz und Wichtigkeit mit dem Ziel priorisiert, einen Leitfaden für die zukünftige Ausrichtung und Weiterentwicklung der Planungs- und Steuerungsprozesse zu erstellen.


Weitere Aktivitäten und Ergebnisse im Geschäftsjahr 2020/2021

Einen vollständigen Überblick über die Aktivitäten und Ergebnisse der Lambertz-Gruppe im Geschäftsjahr 2020/2021 bietet nachfolgende PDF-Datei (TitelFoto: pixabay.com – TextFoto: Lambertz Gruppe).

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