Freitag, 26. Februar 2021
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Landbäckerei Ihle: Bauarbeiten lassen sich gut an

Gersthofen. (aa) Im bayerisch-schwäbischen Landkreis Augsburg rumort es. Schwere Lastwagen transportieren im Minutentakt Tonnen von Aushub ab. Der fällt auf einer Baustelle in der gut 20.000 Einwohner zählenden Stadt Gersthofen an – berichtet die die «Augsburger Allgemeine». Das muss die Ihle-Baustelle sein, wissen Sie spätestens seit dem WebBaecker 48/2008. Tatsächlich war der erste Spatenstich für diesen August geplant. Und wie der Tagespresse zu entnehmen ist, schreitet das Projekt planerisch wie bautechnisch rasant voran. Alle Beteiligten sind zufrieden. «Sieben Monate Planungszeit, das ist rekordverdächtig», sagt Stadtbaumeister Thomas Berger. Auch Wilhelm-Peter Ihle lässt sich nicht lumpen und lobt die Stadtverwaltung: «Nicht zuletzt durch das tolle Tempo, das die Stadt, aber auch das Landratsamt vorgelegt haben, sind wir vier bis sechs Wochen vor dem Zeitplan». Zur Erinnerung: Rund 50 Millionen Euro will die Landbäckerei Ihle GmbH + Co. KG bis 2020 investieren – im ersten Bauabschnitt etwa 20 Millionen Euro. Kern des ersten Bauabschnitts ist eine riesige Halle, die auf sechs Hektar bis Mitte 2010 verwirklicht werden soll. Weitere vier Hektar sind für mehrere Jahre als «optionale Fläche» für die Landbäckerei reserviert. Das Unternehmen will den Betrieb im neuen Werk bereits Oktober 2010 aufnehmen. «Wir werden in Gersthofen zusätzlich zu unseren aktuell 2’000 Beschäftigten weitere 200 Stellen für hoch qualifizierte Mitarbeitende schaffen», sagt Ihle. Besonderes Augenmerk richtet er auf umweltschonende Technik. Die Stadt wiederum richtet ihre Aufmerksamkeit auf die umliegende Infrastruktur, die es anzupassen gilt. 6,3 Millionen Euro nimmt Gersthofen dafür in die Hand und hofft auf eine Refinanzierung durch höhere Gebühren und eine kräftig sprudelnde Gewerbesteuerquelle.