Dienstag, 26. Oktober 2021
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Lesaffre Panification France soll führender Anbieter werden

Paris / FR (eb) Die 1920 gegründete Fala – Fabrique Alsacienne de Levure et d’Alcools -, die 1967 nach ihrer Übernahme durch die Lesaffre-Gruppe in SIL Fala (Société Industrielle de Levures Fala) umgewandelt wurde, hat sich zu einem der führenden Anbieter von Frischhefe in Europa entwickelt. Rund 100 Jahre nach Gründung macht das Unternehmen einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung und ändert den Namen in Lesaffre Panification France. Die Namensänderung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Lesaffre-Gruppe ihre Investitionen in die Industrie 4.0 beschleunigt und den Standort ihrer Niederlassung in Straßburg zu einer Speerspitze dieser Entwicklung machen will.

100 Jahre Innovation und Engagement

Von Fala zu Lesaffre Panification France, 100 Jahre Innovation und Engagement für seine Kunden

1920 beschlossen die Gesellschafter des Import-Export-Unternehmens Maison Léon Haguenauer et Cie, Hefe herzustellen, und gründeten Fala in Straßburg. Seitdem sind Innovation und Engagement die Schlüsselbegriffe in der DNA des Unternehmens.

Seit seiner Gründung und noch schneller nach der Übernahme durch Lesaffre hat das Unternehmen nie aufgehört, sich zu erneuern und zu diversifizieren. Heute vertreibt es alle von Lesaffre angebotenen Produkte im Segment Brot und Backwaren. Von der Flüssighefe Kastalia bis zur kürzlich eingeführten Bio-Flüssighefe L’Hirondelle und der kartonfreien Verpackung haben die Produktinnovationen die Geschichte des Unternehmens geprägt.

Antoine Baule, CEO der französischen Lesaffre-Gruppe: «Hefen sind lebende Organismen, deren neue Eigenschaften und Vorteile dank unserer F+E-Zentren und Baking Centers täglich neu entdeckt werden. Für die Brotproduktion ermöglichen sie eine ständige Innovation als Antwort auf die sich ändernden Bedürfnisse unserer Kunden und den Geschmack der Verbraucher. In unseren Produktionsstätten, wie zum Beispiel in Straßburg, werden diese Innovationen mit modernsten Anlagen umgesetzt. Diese Innovationsfähigkeit macht Lesaffre zu einem privilegierten Partner für seine Kunden in der Welt der Bäckerei», fügt Antoine Baule hinzu.

Lesaffre Panification France ist stolz auf seine Herkunft und verteidigt die Qualität «Made in France» durch die Zertifizierung «Origine France Garantie». Das Unternehmen ist um die Qualität seiner Rohstoffe, aber auch um die Auswirkungen seiner Tätigkeit auf die Umwelt besorgt und deshalb Mitglied des Netzwerks «Culture Raisonnée Contrôlée» – Kontrollierte nachhaltige Landwirtschaft.

Jetzt auf dem Weg zur Industrie 4.0

Gestützt auf sein Know-how und seine 100-jährige Erfahrung und unterstützt durch die Kompetenzen und die Innovationsfähigkeit der Lesaffre-Gruppe investiert das Unternehmen intensiv in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Seit zehn Jahren investiert das Unternehmen im Schnitt vier Millionen Euro pro Jahr in die Entwicklung und Instandhaltung des Standorts. In den letzten zwei Jahren hat der Standort Straßburg von zwei großen Investitionen profitiert:

  • Die Sauerteigwerkstatt 2019, die zu den ersten drei Lesaffre-Betrieben weltweit gehört.
  • Die vollautomatische Verpackungslinie für 42-Gramm-Hefewürfel, die im April 2021 installiert wurde.

Im Einklang mit diesen jüngsten Innovationen lanciert das Unternehmen einen Fünf-Jahres- Investitionsplan, der es ermöglichen soll, die neuen Technologien der Industrie 4.0 (künstliche Intelligenz, künstliches Sehen, vorausschauende Wartung, Robotisierung und so weiter) zu nutzen, um seine Ambitionen zu erreichen.

Lionel Joly, Generaldirektor von Lesaffre Panification France: «Wir haben beschlossen, einen umfassenden Modernisierungsplan zu initiieren, um unsere Anlagen zu verbessern und uns in Richtung Industrie 4.0 zu bewegen. Diese Modernisierung ist notwendig, um die Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen, die Zugang zu neuen Produkttypen wie Bio, Superfoods oder Sauerteigbrot haben wollen. Wir müssen diese Trends antizipieren und uns an sie anpassen, während wir gleichzeitig die operative Exzellenz unseres Produktionsstandorts aufrechterhalten, um unsere Kunden aus der Bäckereibranche weiterhin unterstützen zu können.»