Donnerstag, 28. Januar 2021
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Lieferando.de liefert überraschende Fakten zur veganen Küche

Düsseldorf. (lde) «Probier’s vegan im Januar» – unter diesem Motto findet in Deutschland zum zweiten Mal ein Veganuary statt. Ziel der globalen Bewegung ist es, Menschen näher mit einer veganen Ernährung bekannt zu machen und sie dabei zu unterstützen, sich einen Monat rein pflanzlich zu ernähren. Lieferando.de, Deutschlands größte Online-Bestellplattform für Essen, unterstützt die Veganuary-Bewegung und macht es sich zur Aufgabe, Konsumenten die Vielfalt an veganen Alternativen zu zeigen und mögliche Scheu vor dem temporären Umstieg aus dem Weg zu schaffen. Dafür hat Lieferando.de in einer repräsentativen Studie zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Kantar die Haltung der Deutschen zur veganen Ernährung unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse halten einige Überraschungen bereit und zeigen, dass der Trend zu einer veganen Ernährung kaum zu stoppen ist.

Männer zeigen demnach ein höheres Interesse an veganer Ernährung als Frauen. Überraschend entgegen gängiger Stereotypen: Allein auf Pflanzen basierte Menüs ist kein rein weibliches Thema mehr. Im Gegenteil: Unter den Befragten der Studie war nicht nur das Interesse bei Männern (58 Prozent) höher als bei Frauen (46 Prozent), auch beim Kochen von veganen Gerichten lagen die Männer mit 56 Prozent im Vergleich zu den Frauen (52 Prozent) knapp vorn.

Der Mythos, vegane Ernährung liefere nicht genügend Nährstoffe, löst sich langsam auf. Nur noch ein Drittel der Deutschen befürchtet, durch eine vegane Ernährung zu wenig Nährstoffe zu sich zu nehmen, während 56 Prozent vegane Ernährung mittlerweile als gesund und nährstoffreich bezeichnen. Interessant: Entgegen der Erwartungen ist in der Trend-Hauptstadt Berlin die Offenheit gegenüber dem Veganismus im Städtevergleich gering. Mit 23 Prozent wollen hier besonders viele Menschen nicht auf tierische Produkte verzichten. In München (14 Prozent), Hamburg (8 Prozent) und Frankfurt am Main (11 Prozent) scheint die Bevölkerung weniger Vorbehalte gegenüber der veganen Ernährung zu haben.

45 Prozent der Nicht-Veganer (m/w/d) wollen einmal pro Woche auf tierische Lebensmittel verzichten. 19 Prozent der vegan Interessierten scheut den erhöhten Aufwand beim Umstellen. «Wenn im Januar wieder Hunderttausende mit Veganuary die rein pflanzliche Ernährung ausprobieren, sollen köstliche Gerichte schnell und einfach verfügbar sein. Nicht alle Teilnehmenden können sich die Zubereitung eines neuen Gerichts nach einem hektischen Arbeitstag vorstellen. Dass Lieferando.de Teil des Veganuary ist, begrüßen wir daher sehr, weil es Menschen ermöglicht, vegane Alternativen zu probieren, auch wenn sie nicht selber kochen wollen», erklärt Veganuary-CEO Ria Rehberg. Neben Einkauf und Zubereitung kann auch die mangelnde Inspiration ein Hindernis darstellen. Anstatt komplizierte Rezepte herauszusuchen, deren Zutaten zuhause oftmals nicht vorrätig sind, bietet Lieferando.de eine Vielzahl an Gerichten, die die perfekte Starthilfe in eine vegane Ernährung sein können.

166 Prozent mehr vegane Bestellungen. Fast 40 Prozent der Befragten interessierten sich im Jahr 2020 häufiger für vegane Mahlzeiten. Der Trend zum Veganismus zeigt sich auch bei Bestellungen im Internet: Im November 2020 bestellten Lieferando-Nutzer (m/w/d) in Deutschland mehr als zweieinhalb Mal so häufig vegane Speisen wie im November des Vorjahres (plus 166 Prozent). Vorne mit dabei ist Hamburg (plus 166 Prozent), dicht gefolgt von Frankfurt (plus 162 Prozent), München (plus 154 Prozent) und Berlin (plus 149 Prozent). Vergleichsweise selten bestellen hingegen die Rheinländer vegan. Wobei sich auch die Kölner (m/w/d) (plus 125 Prozent) und Düsseldorfer (m/w/d) (plus 104 Prozent) immerhin mehr als doppelt so häufig vegane Mahlzeiten liefern lassen.

Die Hälfte aller Verbraucher (m/w/d), die noch nie vegan gegessen haben, würde sich für eine vegane Mahlzeit entscheiden – wenn es einen guten Ersatz für das tierische Produkt gibt. Die größte Hürde bei der Umstellung auf eine vegane Ernährung besteht laut der Befragten darin, den Geschmack tierischer Produkte zu verpassen. Hier setzt das Angebot von Lieferando.de an: «Wir wollen für vegane Ernährung sensibilisieren, Vorurteile entkräften und den Zugang zu einer veganen Ernährung so einfach wie möglich gestalten. Das bedeutet für uns auch, eine Vielzahl an Gerichten mit Alternativen zu tierischen Produkten anzubieten. Für alle Veganuary-Teilnehmer (m/w/d) wird es in diesem Jahr ein Kinderspiel, sich vegan zu ernähren», sagt Katharina Hauke, Geschäftsführerin von Lieferando.de.

Vegane Gerichte sind bereits in Tausenden Restaurants in ganz Deutschland zu finden. Allein im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl veganer Gerichte auf Lieferando.de um 74 Prozent gestiegen. Mit der Teilnahme am Veganuary ermutigt die Plattform ihre Restaurant-Partner dazu, zusätzliche vegane Gerichte auf die Speisekarten zu bringen, um Konsumenten den Einstieg in eine vegane Ernährung weiter zu erleichtern.

Mit bestem Beispiel voran. Auch intern steht der Januar 2021 bei Lieferando.de ganz im Zeichen der fleischlosen Ernährung. Geschäftsführerin Katharina Hauke nimmt selbst am Veganuary teil und ruft ihre Mitarbeitenden dazu auf, es ihr gleich zu tun. Dass Lieferando.de den Veganuary in diesem Jahr unterstützt, stand für sie schon früh fest: «Auch ich bin gespannt, wie ich die Vegan-Challenge meistern werde und freue mich schon auf die leckeren Gerichte unserer Partner, die mir die 31 Tage sicher erleichtern werden. Wer weiß, vielleicht werde ich ja auch über den Januar hinaus auf tierische Produkte verzichten» (Foto: lieferando.de).