Mittwoch, 3. März 2021
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Listerien: Tipps zum Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen

Berlin. (bfr) Listerien sind Stäbchenbakterien, die nur geringe Nährstoffanforderungen stellen und fast überall vorkommen können. Von besonderer Bedeutung ist das Bakterium Listeria monocytogenes, welches die Listeriose des Menschen auslösen kann. Je mehr backende Betriebe in andere Bereiche der Lebensmittel verarbeitenden Branchen vordringen – zum Beispiel durch ihr Angebot an warmen und kalten Snacks – desto sinnvoller ist es, sich über Listerien zu informieren. Schließlich sind die Bakterien weltweit verbreitet und kommen überall in der Umwelt vor. Sie können bereits bei der Lebensmittelgewinnung, zum Beispiel beim Melken oder Schlachten auf und in die Lebensmittel gelangen. Listeria monocytogenes-Erreger werden daher vor allem in rohen vom Tier stammenden Lebensmitteln gefunden, besonders in rohem Fleisch oder Geflügel, Rohfleischerzeugnissen und Rohwurst, Rohmilch und Rohmilchkäse sowie rohem Fisch. Gemüse kann mit Erde oder tierischem Dünger verunreinigt sein, welche den Erreger enthalten. Aus diesem Grund können Listerien auch auf Frischgemüse oder klein geschnittenen Blattsalaten vorkommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat unter dem Titel «Verbrauchertipps: Schutz vor lebensmittelbedingten Infektionen mit Listerien» wichtige Fragen und Antworten zusammengestellt (vier Seiten | Format PDF).