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Märkisches Landbrot: bekam hohen Besuch aus Madagaskar

Berlin. (ml) Während ihrer Deutschlandreise vor wenigen Tagen besuchte Lalao Ravalomanana, First Lady der Republik Madagaskar, die Brotbäckerei demeter Märkisches Landbrot. Grund des Besuchs war das wachsende Engagement deutscher Bio-Betriebe im weltweit zweitgrößten Inselstaat. Um in Berlin CO2-neutral zu backen, forstet die Berliner Bäckerei jährlich mehrer Hektar Urwald auf Madagaskar auf. «CO2-neutral zu leben, wird global immer wichtiger. Regional ist es Märkisches Landbrot wichtig, die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt auf der Insel zu erhalten und durch die Aufforstung in einem der ärmsten Länder der Welt den Menschen Arbeit und Hoffnung durch Ökotourismus zu geben», sagt Landbrot-Geschäftsführer Joachim Weckmann. Lalao Ravalomanana interessierte vor allem die Regenwasser-Mutzungsanlage und der 2006 in Betrieb genommene eigene Hofbrunnen der Biobäcker. Gemeinsam mit ihrer Beraterin Chantal Rahalison und der Botschaftergattin Charlotte Ralison nahm sie die Gelegenheit wahr, Produkte des Unternehmens zu verkosten und Einblicke in die ökologische Wirtschaftsweise zu nehmen. Engagement (in Berlin) ist immer nur die eine Hälfte. Damit ein Projekt, wie die Aufforstung des Urwaldes (auf Madagaskar) tatsächlich gelingt, bedarf es immer auch der politischen Unterstützung vor Ort, ist sich Weckmann sicher. Um so wichtiger war der Besuch. Schlussendlich konnte sich die madagassische Delegation davon überzeugen, dass sich ökologisches Wirtschaften auszahlt.