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Migros: behauptet sich gut auf angespanntem Markt

Zürich / CH. (mgb) Trotz des angespannten Wettbewerbs im Schweizer Einzelhandel ist die Migros in 2010 weiter gewachsen und hat ihre Preis-Leistungs-Führerschaft gefestigt. Dank Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette konnte der Migros Genossenschafts-Bund (MGB) die massiven Preissenkungen im Detailhandel finanzieren. Spezielle Impulse setzten die Eidgenossen im Bereich der Online-Angebote, im Kundendialog und bei der Mobilität. Beispiele dafür sind der Ausbau von LeShop, die Einführung der Dialogplattform Migipedia oder die Aufnahme von von m-way. Auch in Bezug der Nachhaltigkeit engagierte sich der MGB tatkräftig. Wichtige Initiativen leiteten die Schweizer im Bereich Klimaschutz und Biodiversität ein und setzten sie um. Für ihr soziales und ökologisches Engagement erhielt die Migros 2010 wieder diverse Auszeichnungen. Erstmals wurde sie auch zur stärksten Marke der Schweiz gewählt. 2010 ist der MGB-Gruppenumsatz um plus 0,4 Prozent auf über 25 Milliarden CHF gestiegen. Das Ergebnis vor Finanzerfolg, Ertragssteuern und Vorsorgeeffekt (Ebit) erhöhte sich um 2,0 Prozent auf 1’176,2 Millionen CHF. Die Verbesserung ist in erster Linie auf größere Beiträge durch die Segmente Finanzdienstleistungen sowie Industrie und Großhandel zurückzuführen, heißt es aus Zürich. Der Gruppengewinn erhöhte sich um plus 0,6 Prozent auf 851,6 Millionen CHF. Das Eigenkapital nahm um plus 7,0 Prozent auf 14,294 Milliarden CHF zu. Die Eigenkapitalquote beträgt inklusive Migros Bank 27,3 Prozent; ohne Migros Bank sind es 62,1 Prozent. In der Medieninformation «Migros 2010: auf gutem Kurs» findet die Entwicklung der Migros-Industrie, zu der auch die Jowa AG zählt, nur ganz allgemeine Erwähnung.