Sonntag, 25. Februar 2024
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Mikromezzanin-Beteiligungen: BMWI verdoppelt Fondsmittel

Berlin. (bmwi) Zu geringes Eigenkapital ist für sehr kleine Unternehmen und Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer oft ein Hindernis beim Zugang zu Kreditfinanzierungen. Um solchen Unternehmen bessere Finanzierungschancen zu eröffnen, hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) im Herbst 2013 den Mikromezzaninfonds-Deutschland mit einem Volumen von 35 Millionen Euro aufgelegt. Er wird aus Mitteln des ERP-Sondervermögens und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und bietet kleinen und jungen Unternehmen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründern wirtschaftliches Eigenkapital (stille Einlagen) bis 50.000 Euro. Dadurch verbessert sich das Rating dieser Unternehmen und ihre Chancen auf neue Kredite steigen. Seit Programmstart im September 2013 verzeichnet der Mikromezzaninfonds eine rege Nachfrage. So wurden bis Ende Juli 2014 deutschlandweit mehr als 700 Beteiligungen über insgesamt rund 30 Millionen Euro zugesagt. Um eine kontinuierliche Förderung zu gewährleisten, hat das BMWI die Fondsmittel jetzt von 35 Millionen Euro auf 70 Millionen Euro verdoppelt.

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