Mittwoch, 24. Juli 2024
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Mittelstand: Generationswechsel nimmt Fahrt auf

Frankfurt. (kfw) In den kommenden Jahren rollt eine Nachfolgewelle über den Mittelstand hinweg. Bis 2019 stehen 240.000 Nachfolgen an. Für rund 100.000 dieser Unternehmen wird die Zeit knapp. Sie haben noch keine Nachfolgelösung. Je näher die Übergabe rückt, desto stärker werden Investitionen gebremst. Eine geklärte Nachfolge hat daher eine große Hebelwirkung auf die Investitionen von 40 Prozent. Das Management des Generationenwechsels bleibt schwierig. Noch immer rücken zu wenige qualifizierte Existenzgründer nach. Zudem sind die meisten Inhaber wenig flexibel und auf eine einzige Nachfolgevariante festgelegt. Die demografische Entwicklung hält den Bedarf an Nachfolgern auch künftig hoch: Ein Viertel aller Inhaber wird zum geplanten Zeitpunkt des Rückzugs aus dem Unternehmen weit über 70 Jahre alt sein. Bereits jetzt sind 1,4 Millionen KMU-Inhaber 55 Jahre oder älter, heißt es im jüngsten «Fokus Volkswirtschaft» der KfW Bankengruppe (PDF) unter dem Titel «Generationenwechsel im Mittelstand: Bis 2019 werden 240.000 Nachfolger gesucht».