Samstag, 10. Dezember 2022
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NGG: Hungerlöhne passen nicht zum Bäckerhandwerk

Düsseldorf. (ngg) Am Rande der iba 2009 appellierte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, speziell an das deutsche Bäckerhandwerk, noch stärker in die Erstausbildung und Qualifizierung der Arbeitnehmer/innen zu investieren. Mit Sorge sehe die NGG, dass im Bäckerhandwerk die Nachwuchsrekrutierung schwieriger werde. Einen Grund hierfür sieht Möllenberg unter anderem in den im Vergleich zu anderen Handwerksbereichen und den Großbäckereien schlechteren Arbeitsbedingungen: «Das Bäckerhandwerk liegt mit seinen tariflichen Arbeitsbedingungen – wenn sie denn überhaupt eingehalten werden – im unteren Drittel aller deutschen Handwerksberufe. Sollen qualitativ hochwertige Produkte hergestellt und verkauft werden, muss auch im Bäckerhandwerk der Mensch stärker in den Mittelpunkt des Handelns gerückt werden. Gutes Brot, gute Brötchen und guter Kuchen passen einfach nicht zu Hungerlöhnen».

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