Dienstag, 26. Oktober 2021
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Nicht nur für Angelsachsen: Shortbread süß-sauer

Lakeville-Middleboro / US. (os / eb) Nachdem wir letzte Woche in den angelsächsischen «Scones» entfernte Verwandte des Berliner «Bobbes» entdeckten, widmen wir uns hier dem «Shortbread», das nach Lesart der Erzeuger- und Vermarktungs-Genossenschaft Ocean Spray durchaus Ähnlichkeit mit dem «Heidesand» hat. Sie erinnern sich: Der Unterschied zwischen Standard-Mürbteig und Heidesand-Mürbteig liegt hauptsächlich in der Wahl des Zuckers. Während der eine mit robuster Zuckerraffinade hergestellt wird, benötigt der andere Puderzucker, damit das fertige Gebäck von zart-mürber Konsistenz sein kann.

Kurzum: Wer noch ein altes Rezept für «Heidesand» in der Schublade hat, kann sich die in der PDF-Datei genannten Töpfchen und Tiegelchen sparen, die ihm Ocean Spray für die Herstellung des Teigs vorschlägt. Verfeinern Sie Ihr Rezept zusätzlich mit einer Prise Schwarzen Pfeffer (nur eine Prise!) sowie zehn bis 15 Prozent getrocknete und fein geschnittene Preiselbeeren – bezogen auf das Teiggewicht.

Bei der Preiselbeermarmelade, mit der das «Shortbread» angerichtet werden soll, könnten Sie zu einem handelsüblichen Glas greifen und die Marmelade kurzerhand fein-herb abschmecken mit Salz und Pfeffer, gedünsteten Zwiebeln, Weinessig und frischem Rosmarin. Das ist alles. Fertig ist Ihr originales süß-saures Shortbread «aus der Heide» (Foto: Ocean Spray).

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