Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Nordamerika: USDA bietet neue Daten zum Bio-Markt

Washington / DC. (bfn) Im Gegensatz zum konventionellen Bereich gibt es in den USA nur sehr wenige Informationen zur ökologischen Erzeugung und Vermarktungskanälen. Viele Bio-Hersteller sind daher gezwungen, Entscheidungen auf der Grundlage lückenhafter Informationen zu treffen. Der «Economic Research Service» (ERS) der USDA hat jetzt Datenmaterial aus Erhebungen der Jahre 2004 und 2007 bei über 1.000 Bio-Herstellern, -Verarbeitern und –Großhändlern veröffentlicht. Die Umfrage deckt eine Reihe von Themen in Bezug auf Beschaffung und Vertragsabschlüsse ab. Es liegen Daten für 45 Produkte in neun Warengruppen vor. Die Nachfrageschwerpunkte der Händler sind ebenso aufgelistet wie die Unterstützung, die sie ihren Lieferanten anbieten. Mit Hilfe des Datenmaterials können Unternehmen ihr Marktrisiko besser einschätzen. Politiker und Marktforscher bekommen einen ersten systematischen Überblick über die Bio-Versorgungskette.

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