Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Österreich: Bio-Filialisten in der Krise

Wien / AT. (dst) Einbrüche am Biomarkt und scharfe Konkurrenz der großen LEH-Ketten Rewe, Spar und Hofer zwingen Österreichs Bio-Supermärkte zu einer Kehrtwende, berichtet der alpenländische «Standard». Die deutsche Biosupermarkt-Kette Basic wollte ursprünglich Filialen in ganz Österreich eröffnen, heute soll es statt der geplanten zehn Standorte nur einen dritten Markt in Wien oder Salzburg geben. Die Kette Livit ist in Konkurs gegangen. Pionier Stefan Maran hat nach langer Investoren-Suche 60 Prozent der Anteile seines Unternehmens an den deutschen Händler Dennree verkauft. Unter den Filialisten sei heute nur noch Biomarket mit acht Läden ganz in österreichischer Hand. Eine Filiale in Salzburg wurde geschlossen, eine in Linz eröffnet. Der Großhändler Achleitner erwartet im laufenden Jahr weiter sinkende Bio-Umsätze in Österreich, AL Naturkost geht von Stagnation aus. 2007 hatte Österreichs Biomarkt nach Berechnungen von AC Nielsen ein Volumen von knapp 630 Millionen Euro. Für 2008 geht der Marktforscher von einer Halbierung der Wachstumsraten auf 9,9 Prozent aus.

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