Mittwoch, 7. Dezember 2022
Deutsch Englisch

Offenlegungspflichten: Es drohen wieder Ordnungsgelder

Berlin. (bfj) Große Personenhandelsgesellschaften sowie Einzelkaufleute, Kapitalgesellschaften sowie GmbH + Co KGs müssen ihre Jahresabschlüsse offen legen. Sie riskieren mindestens 2.500 Euro Strafe, tun sie dies nicht. Da sich bis heute manches Unternehmen erst gut zureden lassen muss, wird das Bundesamt für Justiz (BfJ) Ende März wieder massenhaft Ordnungsgeld-Androhungen versenden. In den Schreiben stellt das Ministerium eine Nachfrist von sechs Wochen für die Offenlegung. Das BfJ setzt ein Ordnungsgeld von mindestens 2.500 Euro fest, sollten Unternehmen dieser Aufforderung nicht nachkommen. Die Höhe des Ordnungsgelds kann auf 250 Euro sinken, wird die gesetzte Frist nur um zwei Wochen überschritten. Ihre Jahresabschlüsse müssen die Unternehmen an den Bundesanzeiger-Verlag in Köln senden. Der ist auch Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers.

backnetz:eu
Nach oben