Mittwoch, 7. Dezember 2022
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«Ohne Gentechnik»: Hilfe beim Lebensmitteleinkauf

Berlin. (bmelv) «Das neue einheitliche Logo ‘Ohne Gentechnik’ macht es Verbraucher/innen leichter, sich bewusst für Lebensmittel ohne Gentechnik zu entscheiden», sagt Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Mit der Einführung des einheitlichen Logos werde dem dringenden Wunsch der Verbraucherverbände und der interessierten Lebensmittelwirtschaft entsprochen. Zwar besteht bereits seit Anfang 2008 die Möglichkeit, gentechnikfreie Lebensmittel mit der Angabe «ohne Gentechnik» zu kennzeichnen. Doch wurde in der Praxis diese Kennzeichnung bislang nur zurückhaltend verwendet. Nach den Vorgaben des EU-Lebensmittelkennzeichnungsrechts ist es nicht möglich, eine verbindliche Kennzeichnung für tierische Produkte wie Milch, Eier oder Fleisch einzuführen, die von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Darüber hinaus können in Lebensmitteln Spuren von gentechnisch veränderten Bestandteilen enthalten sein, ohne dass diese gekennzeichnet sein müssen. Das neue Label macht es nun möglich, diese Lücken zu schließen. Es gibt die Sicherheit, dass in den so gekennzeichneten Lebensmitteln keine gentechnisch veränderten Bestandteile, auch nicht in Spuren, vorhanden sind. Das neue Label wird den Herstellern, die ihre Produkte als «Ohne Gentechnik» kennzeichnen wollen, zur unentgeltlichen Nutzung angeboten.
Details: Hintergrundinformationen (HTML) – Faltblatt (PDF)

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