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Paradigmenwechsel in der Bewertung der Weizenqualität

Berlin. (vgms) Künftig wird der Rohproteingehalt der Weizensorten nicht mehr zur Qualitätseinstufung in der Bundessortenliste herangezogen. Mit dieser Entscheidung setzt das Bundessortenamt den Schlussstrich unter eine seit über 25 Jahren geführte Diskussion. Was bedeutet das für die Sortenentwicklung, für die Landwirtschaft, für die Verarbeiter? Antworten gibt es am 03. Juli 2019 in Weihenstephan, wenn Züchter, Landwirte und Getreidehändler mit Müllern diskutieren und Wege vorstellen, die schon gegangen werden. Zudem geht es um die Frage, vor welchen Herausforderungen die Verarbeiter stehen, wenn sich die Landwirtschaft im Ökowandel befindet.

Ulrike Nickl und Lorenz Hartl vom LfL Bayerische Landesanstalt berichten über aktuelle Entwicklungen bei neuen Brotgetreidesorten. Dirk Rentel vom Bundessortenamt spricht über Änderungen bei den Anforderungen an die Qualitätsgruppen bei Weizen. Welche Wege es gibt, mit dem Paradigmenwechsel umzugehen, zeigt Joachim Kuhlmann von der Hedwigsburger Okermühle auf. Aktuelles aus der Qualitätsanalyse kommt von Ronny Takacs von der TU München. Er erläutert, ob die multispektrale Analyse von Mehlen eine echtzeitfähige Alternative zu etablierten Labormessungen sein kann. Den Getreidemarkt betrachten Jochen Geiger, Beiselen, und Martin Unterschütz von der BayWa. Dabei geht es um die Landwirtschaft im Ökowandel sowie die Entwicklung an den Brotgetreidemärkten. Wer dabei sein will, findet das vollständige Programm und die Anmeldung zur Tagung im Internet unter vgms.de und muehlen.org.