Montag, 28. September 2020
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20161101-BECKER-ZV

Peter Becker erhält Eberhard-Paech-Preis 2016

Berlin. (zv) Im Rahmen eines Festakts in Berlin erhielt Peter Becker Ende Oktober den Eberhard Paech-Preis 2016. Vor allem in seiner Amtszeit als Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) hat sich Becker nach Auffassung der Jury mit seiner Arbeit weltweit für das Kulturgut Brot sowie das Bäckerhandwerk verdient gemacht.

Becker trug vor allem als Präsident des Bäckerhandwerks in den Jahren 2001 bis 2015 maßgeblich zu dem hohen Ansehen des Deutschen Brotes und seiner Wertschätzung als Kulturgut bei. Ihm war es stets ein großes Anliegen, den Verbrauchern den Wert des Brotes als wichtiges Grundnahrungsmittel nahezubringen. Nicht nur konnte der «Tag des Deutschen Brotes» erstmals durch sein Engagement im Jahre 2013 gefeiert werden, auch seinem Mitwirken ist es zu verdanken, dass die «Deutsche Brotkultur» im Dezember 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.

«Ich bin außerordentlich glücklich und stolz, diesen Preis zu bekommen, dessen Bedeutung weit über das Bäckerhandwerk hinausgeht», sagt Peter Becker und fügt hinzu: «Ich nehme diese Ehrung aber selbstverständlich nicht nur für mich, sondern im Namen aller Kollegen, die mitgeholfen haben, und aller ehrenamtlicher Mitarbeiter entgegen. Ich habe in meinem Leben vier Berufe gehabt; doch nur als Bäcker habe ich diese unglaubliche Leidenschaft für die Branche und das Produkt erfahren». Für die Zukunft des deutschen Bäckerhandwerks wünscht er sich drei Dinge: «Zunächst, dass wir genügend junge Leute für unseren wunderschönen Beruf begeistern, denn nur mit jungen Menschen können wir die Zukunft gestalten. Auch muss der Wert des Brotes in der Gesellschaft wieder den Stellenwert erlangen, den es verdient. Und zu guter Letzt, dass wir für unsere Ziele innerhalb der Branche – auch über das Bäckerhandwerk hinaus – gemeinsam einstehen».

Der Eberhard-Paech-Preis, der mit einer Zuwendung von 10.000,00 Euro verbunden ist, gilt als die höchstdotierte Auszeichnung im Bereich Brot und Backwaren. Die Würdigung wird alle drei Jahre für hervorragende Leistungen zur Entwicklung der Technologie, des Ansehens und der Darstellung des Brotes verliehen. Bisherige Preisträger waren unter anderem Hans Bolten, ebenfalls ehemaliger Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, und Helmut Martell, ehemaliger Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Großbäckereien (Foto: ZV).