Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Pflanzliche Lebensmittel jetzt immer die erschwinglichere Wahl

Hofheim-Wallau. (ikd) Als einer der größten Lebensmittelanbieter weltweit unternimmt die Ingka Gruppe den nächsten Schritt, um pflanzliche Lebensmittel für viele Menschen erschwinglicher, zugänglicher und attraktiver zu machen. Ab Oktober werden die Schnelldreher aus dem pflanzlichen Lebensmittelangebot an allen Standorten der Gruppe, nebenbei der größte Ikea Einzelhändler weltweit, zum gleichen oder gar niedrigeren Preis als die vergleichbare Alternative auf Basis von Tierfleisch angeboten. Ikea Deutschland geht noch einen Schritt weiter: Ab Oktober wird das pflanzliche Lebensmittelangebot aus Gemüsebällchen, Proteinbällchen, dem Veggie-Hotdog und dem pflanzlichen Softeis immer (!) zur erschwinglicheren, preisgünstigeren Wahl. Darüber hinaus sind in Deutschland auch alle anderen vergleichbaren Alternativen auf pflanzlicher Basis günstiger als die entsprechende Speise auf Basis von tierischem Eiweiß.

Den gesellschaftlichen Stein ins Rollen bringen

In den Ikea Einrichtungshäusern weltweit werden jährlich rund 600 Millionen Gerichte serviert. Indem das Unternehmen seine beliebtesten pflanzlichen Lebensmittel erschwinglicher und zugänglicher macht, will es mehr Menschen dazu anregen, eine nachhaltigere und gesündere Wahl zu treffen.

«Pflanzliche Lebensmittel und Lebensmittel im Allgemeinen sind ein wichtiger Bestandteil, um den Übergang zu einer Netto-Null-Erzeugung zu unterstützen. Indem wir den Menschen nachhaltigere Optionen anbieten, hoffen wir, ihnen mehr Alternativen zu geben und sie zu inspirieren, sodass sie den Schritt wagen und etwa den vegetarischen Hotdog probieren, anstatt zum fleischhaltigen Original zu greifen. Ikea ist der Meinung, dass nachhaltige Produkte für möglichst viele Menschen erschwinglich sein sollten und nicht nur ein Luxus für wenige sein dürfen», sagt Jesper Brodin, CEO der Ingka Gruppe.

Ikea hat sich dem Pariser Klimaabkommen verschrieben und will dazu beitragen, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dazu gehört, dass Ikea bis 2050 Netto-Null-Emissionen erreicht und die absoluten Treibhausgasemissionen der gesamten Ikea Wertschöpfungskette bis 2030 halbiert werden.

Ikea Deutschland geht zuversichtlich voran

Bei Ikea Deutschland sind ab Oktober alle pflanzlichen Alternativen aus dem Lebensmittelangebot günstiger als die vergleichbare Variante auf Basis von Tierfleisch. Damit will das Unternehmen seinen Kunden dauerhaft die Möglichkeit geben, die gesündere Wahl zu einem erschwinglichen Preis zu treffen.

«Für uns ist klar, dass wir hier mutig vorangehen wollen. Natürlich haben unsere Kund*innen nach wie vor die Wahl, sich für ihre Lieblingsspeise zu entscheiden – das ist für uns selbstverständlich, denn wir wollen niemanden bevormunden. Uns geht es vielmehr darum, zu zeigen, dass gesündere und nachhaltigere Optionen auf pflanzlicher Basis lecker und zugleich erschwinglich sein können. Wir wollen die Menschen ermutigen, zu diesen Optionen zu greifen – und vielleicht bleiben sie ja auch dabei», sagt Tanja Schramm, Country Food Managerin bei Ikea Deutschland.

Mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie macht es sich Ikea zur Aufgabe, bis 2030 zu einem zirkulären und klimapositiven Unternehmen zu werden. Darum ergreift Ikea eine Vielzahl an Maßnahmen, darunter ein breites Produkt- und Einrichtungssortiment, das nachhaltiger produziert ist und ein nachhaltigeres Leben zu Hause ermöglicht. Mit Rückkaufangeboten wie «Zweite Chance» oder dem Ikea Ersatzteilservice trägt das Unternehmen zudem dazu bei, den Lebenszyklus von Produkten und Materialien zu verlängern.

«Wir sind dazu entschlossen, zur Lösung der Klimakrise beizutragen und da ist es an uns, ein attraktives und erschwingliches Angebot zu schaffen, das zeigt, dass ein nachhaltigeres Leben keine Frage des Budgets ist. Rund ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen sind dem Lebensmittelsystem geschuldet. Mit unserer Größe und Reichweite wollen wir positiven Einfluss nehmen und dazu beitragen, an dieser Stellschraube zu drehen, indem wir ein nachhaltigeres Angebot erschwinglich und zugänglich machen», sagt Katarzyna Dulko-Gaszyna, Managerin für Nachhaltigkeit Ikea Deutschland (Foto: Ikea).

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