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Praktisch: Wartezeiten verkürzen mit Frequenz-Messung

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Muttenz / CH. (vh) Die eidgenössische Valora Holding AG betreibt seit zwei Jahren das «Valora Lab», das Mitarbeitende in Zürich und San Francisco zählt. Das Digital Innovation Team beobachtet die Entwicklungen und Trends im Retail-Markt, um neue Technologien zu identifizieren, die Kunden und Gäste neue Einkaufserlebnisse bieten können oder die Nutzung von neuen Services ermöglichen. Ein Beispiel für die frühst mögliche Adoption von Trends ist die «Live-Frequenz-Messung», meldet die Gruppe anlässlich des Schweizer Digitaltags 2017.

Wartezeiten verkürzen und Mitarbeitende entlasten

Valora setzt neue Technologien ein, um an firmeneigenen Hochfrequenz-Standorten die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen. Kunden haben an Bahnhöfen oft wenig Zeit und gerade an diesen Standorten variiert die Kundenzahl innerhalb kurzer Zeit stark – eine Herausforderung für die Mitarbeitenden. Um die Kunden effizienter zu bedienen und die Mitarbeitenden gleichzeitig zu entlasten, wurde am Digitaltag bei Brezelkönig in der Sihlquai Passage ein optischer Sensor eingesetzt, der die Kundenfrequenz live maß. Die Mitarbeitenden wurden automatisch über hohes Personenaufkommen vor dem Shop informiert und konnten umgehend von der Produktion von Sandwiches zur Bedienung an die Kasse wechseln.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit den SBB und dem Entwickler ASE umgesetzt. Das System basiert auf der «Internet der Dinge»-Technologie. Es erfasst die Anzahl sich bewegender Objekte in einem klar definierten Raum und sendet ein Signal an die Verkaufsstelle. Die Messung ist anonym. Persönliche Daten wurden/werden nicht erhoben (Foto: pixabay.com).