Samstag, 27. Februar 2021
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Pret A Manger: Bridgepoint Capital kommt, McDonalds geht

London / UK. (wib) «Pret A Manger: Sandwichkette will an die Börse», hieß es im Mai 2007 an dieser Stelle. «Viele Wege führen nach NYC» war die Meldung im August, die das vorgenannte Ansinnen relativierte. Der Grund: nachdem Private Equity Unternehmen wie Lion Capital, Bridgepoint und PPM den Sandwich-Spezialisten signalisiert hatten, dass es auch andere Wege gibt, um für die weitere Expansion an Geld zu kommen, war es mit einem Mal ruhig um den geplanten IPO. Dem wäre nichts hinzuzufügen, gäbe es dieser Tage nicht die Presseinfo, nach der McDonalds seine in 2001 erworbene, 33-prozentige Beteiligung abgibt. Gleichzeitig gibt Bridgepoint Capital bekannt, eine Mehrheitsbeteiligung an Pret A Manger übernehmen zu wollen. Im Rahmen einer Minderheitsbeteiligung steigt zudem Goldman Sachs ein. Gegründet 1986, zählt Pret A Manger heute 200 Filialen (175 in Großbritannien, 14 in New York (USA), elf in Hongkong). Der Sandwich-Spezialist zählt insgesamt rund 4.000 Beschäftigte und setzte in 2007 etwa 223 Millionen Britische Pfund um – gegenüber 194 Millionen Britische Pfund in 2006.