Donnerstag, 1. Dezember 2022
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Princi: bäckt jetzt auch in London

Mailand / IT. (wib) Erinnern Sie sich? Vor gut vier Jahren hatte Ihnen der WebBaecker an dieser Stelle «Princi: Ladenbau wider dem Trash Design» vorgestellt. Es ging um den italienischen Architekten Claudio Silvestrin, bekannt für die Gestaltung exklusiver Konsumtempel. Neuerdings erweise er der Kunst des Brotbackens seine Referenz, hieß es 2004 – in dem er ihr einen eleganten Rahmen verschaffe. Daran hat sich nichts geändert, was Interessenten mit einem Blick auf die Website der Edel-Bäckerei feststellen können. Zudem scheint Rocco Princi erfreulicherweise wenig von «explosionsartiger Expansion» zu halten – es gibt immer noch nur vier Filialen in Mailand. Nur? Nein, nicht ganz. Da Princi zu den elegantesten Bäckereien Europas zählen dürfte, wundert es nicht, dass es nun einen ersten Ableger außerhalb Italiens gibt. Und da Princi (wir haben ausreichend darauf hingewiesen …) nun ganz bestimmt nicht «irgendwer» ist, befindet sich diese Filiale in London (UK). Nicht ganz so vornehm wie Mailand, dafür aber mindestens so teuer und nah am Puls der Zeit. Für die neue Filiale haben Rocco Princi und Architekt Silvestrin übrigens Alan Yau mit an Bord geholt – Erfinder von «Wagamama – eat positive». Jetzt müssten Princi und Co. nur noch ein Mittel gegen die unsägliche Trash-Sprache finden, mit der die neue Filiale derzeit in diversen Medien allgegenwärtig ist.

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