Donnerstag, 8. Dezember 2022
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Rischart’s Backhaus: zieht an die Theresienhöhe

München. (eb) An der Isar pfeifen es die Spatzen seit Mai von den Dächern, die «Abendzeitung» war wie immer schnell und gut informiert und die «Süddeutsche» hat sich des Themas nun ebenfalls angenommen: Die Max Rischart’s Backhaus KG aus München plant eine neue Produktion. Natürlich nicht irgendwo im Nirgendwo, sondern ziemlich mittendrin an der Hans-Fischer-Straße nahe Theresienhöhe, vis à vis zur Theresienwiese. Dort soll auf einer Gesamtfläche von 5.300 Quadratmetern ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude entstehen. Geplant ist demnach eine «Gläserne Backstube» der etwas anderen Dimension, von deren Entwurf die Stadtgestaltungkommission schon jetzt sehr angetan sei, heißt es in beiden Quellen.

Es entstehe eine interessante Mischung aus zentrumsnaher Fabrikation, Wohnen und attraktiver Gestaltung des Stadtraums. Dazu muss man wissen, dass Rischart’s aktuell um die 600 Mitarbeitende zählt. Wohnraum ist knapp und teuer. Rund 80 Appartements im neuen Komplex sollen es vor allem jungen Leuten ermöglichen, nahe am Ausbildungsbetrieb zu wohnen und die ersten Berufsjahre in der Nähe zu bleiben, bis sich die Lebensverhältnisse ändern.

Daneben soll es ein kleines Hotel für externe Mitarbeiter und Gäste des Unternehmens geben und von der Dachterrasse wird man dann die Aussicht über die Theresienwiese bis in die Innenstadt genießen können. Insgesamt soll es ein offenes Haus der Begegnung sein mit Führungen durch den Produktionsbetrieb, mit Gastronomie und Ausstellungen. «Der Umzug auf die Theresienhöhe bietet uns hervorragende Möglichkeiten, die positive Wachstumsentwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen», sagt den Quellen nach Magnus Müller-Rischart, Inhaber des Traditionsbetriebs von 1883. Baubeginn soll 2019 sein. Die Bauzeit wird etwa drei Jahre dauern bis Fertigstellung (Foto: OpenStreetMap).

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