Dienstag, 24. Mai 2022
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Rohlik Group: testet Lauf- und Kommissionierroboter

Prag / CZ. (roh) Die Rohlik Gruppe, Europas Marktführer im Segment der Online-Lebensmittelzustellung, treibt die Automatisierung zur Abwicklung von Lebensmittelbestellungen weiter voran: Die Nutzung von BrightPick ist ein innovatives Pilotprojekt, das die erstklassige 3D-Vision mit fortschrittlichen KI-Algorithmen, sowie modernste mobile Robotik und intuitive Fulfillment Center-Optimierungssoftware vereint. Das Test-Projekt wird voraussichtlich im Sommer 2022 in Prag starten, wie Tomáš Čupr, Gründer und CEO der Rohlik Group erklärt: «Als führender europäischer Online- Lebensmittelhändler setzen wir mit unserem neuen Ansatz im Bereich des elektronischen Lebensmittelhandels weiterhin Maßstäbe. Die Automatisierung ist ein entscheidender Faktor für Wachstum und Effizienzsteigerung der Lieferketten. Sie ermöglicht eine noch schnellere und präzisere Auftragsabwicklung, wobei der Kunde letztendlich von unseren innovativen Ansätzen zur Verbesserung des Kundenservices profitiert.»

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Vollständig automatisierte Abwicklung mit BrightPick Robotern

Im Gegensatz zu anderen Lösungen für das Kommissionieren von Waren durch Roboter sind die Laufroboter von BrightPick nahtlos mit automatisierten Roboter-Kommissionierstationen verbunden. Dies erfolgt über eine innovative Software, die den Kommissionierprozess optimiert und gleichzeitig die Laufroboter, die Kommissionierroboter und die Auftragskonsolidierung steuert. BrightPick Laufroboter werden eingesetzt, um Behälter mit Produkten autonom an die fortschrittlichen 3D-Vision-gesteuerten Roboterarme mit KI-Objekterkennung für die Kommissionierung zu überführen und dann die abgeschlossenen Bestellungen durch den restlichen Lieferbereitstellungsprozess von Rohlik zu befördern. Die Laufroboter sind laut BrightPick in der Lage, ihre Aufgaben in 15 Sekunden oder weniger zu erfüllen.

«Das Potenzial dieser Lagerautomatisierungstechnologie der nächsten Generation ist immens, da sie hochgradig konfigurierbar und skalierbar ist, sich an die sich ändernden Geschäftsanforderungen anpasst und keinen einzigen Schwachpunkt aufweist. Sie hilft dabei, Prozesse zu optimieren, Platz zu speichern und die Effizienz im Vergleich zu manueller Arbeit zu steigern. Die durchgängige, vollautomatische Fulfillment-Lösung von BrightPick kann innerhalb von einigen Tagen implementiert werden, ist leicht skalierbar von 500 bis 10.000 Picks pro Stunde und kann auch Bestellungen aus verschiedenen Zonen ohne Förderband konsolidieren. Alles in allem können bis zu 100.000 Aufträge pro Tag erledigt werden», erklärt Jan Žižka, CEO von BrightPick.

Automatische Vorbereitung mehrerer Bestellungen sowie Priorisierung der Ware

Die Lösung von BrightPick wird in der Testphase in die bestehenden Prozesse der Supply Chain integriert, um den End-to-End Fulfillment-Prozess zu verbessern. «Das Einzigartige an diesem Testprojekt ist die Segmentierung, die es ermöglicht, mehrere Bestellungen gleichzeitig vorzubereiten und die meistverkauften Waren zu priorisieren», erklärt Aleš Malucha, Chief Automation Officer der Rohlik Group. «Wir wollen in diesem Pilotprojekt zwei Anwendungsbeispiele testen – in der Abwicklung mit 900 Picks/Stunde und in der Abfertigung mit 2000 Behälterbewegungen/Stunde. Falls die Vorgaben des Pilotprojekts erfüllt werden, ziehen wir die Einführung dieser Lösung in unseren anderen Fulfillment-Zentren in Betracht.»

Automatisierung am Knuspr Standort in Garching bei München

Mit dem erfolgreichen Ausgang des Pilotprojekts in Prag, soll das BrightPick Angebot auch in den deutschen Standorten München und Hamburg zum Einsatz kommen. Wie 2021 angekündigt, wird das Knuspr Fulfillment Center in Garching bei München aktuell bereits mit AutoStore – einem automatisierten Lager- und Bereitstellungssystem (ASRS) – ausgestattet. Der Automatisierung in Garching folgt der schrittweise Roll-out in bestehenden und neuen europäischen Märkten der Rohlik Group. In der ersten Phase sind bereits 45 Millionen Euro in die Automatisierung geflossen, bis 2025 sollen insgesamt bis zu 400 Millionen Euro in den Ausbau weiterer Warenhäuser investiert werden (Foto: Rohlik Gruppe).