Samstag, 6. März 2021
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Salzdiskussion: BMELV sagt Bäckern Unterstützung zu

Berlin. (zv) In einem Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Ursula Heinen, MdB, hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) die Absicht der EU-Kommission zur Reduzierung des Salzgehalts in Bot und Backwaren erörtern können. ZV-Präsidiumsmitglied Michael Wippler betonte die nachteiligen Folgen für das deutsche backende Gewerbe aus fachlich-praktischer Sicht, während Hauptgeschäftsführer Dr. Eberhard Groebel und Geschäftsführer Dr. Matthias Wiemers die rechtliche Problematik der EU-Absichten darlegen konnten. Landesobermeister Wippler hatte zudem zwei unterschiedliche Brote im Gepäck – nach herkömmlicher und nach EU-Rezeptur gebacken. Damit konnten die Verbandsvertreter den deutlichen Geschmacks- und Qualitätsverlust bei reduziertem Salzgehalt überzeugend belegen. Als Ergebnis ist die Zusage der Staatssekretärin herausgekommen, wonach sich das BMELV gegenüber der EU-Kommission mit Nachdruck für eine vernünftige, praxisgerechte Regelung einsetzen will, die auch künftig Herstellung und Vertrieb von Brot und Backwaren nach traditionellen Rezepturen nicht diskriminiert. Hierzu werde das Ministerium der EU-Kommission einen Salzgehalt für Brot und Backwaren vorschlagen, der die von Kunden und Produzenten in Deutschland gewohnte Qualität sicherstellt.