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Schlussbericht: iba 2018 überzeugte auf ganzer Linie

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München. (ghm) Mit dem neuen Konditorenweltmeister Haoran Lyu (China), mit 76.800 Fachbesuchern und Messeabschlüssen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro ging die 24. iba zu Ende. Besonders gefragt waren bei den Fachbesuchern der Test neuer Produkte und die Präsentation von Neuheiten in den Bereichen Produktionstechnik, Rohstoffe und Ladenbau.

58 Stunden Atmosphäre, Austausch und Kontakte: Die iba 2018 setzte Maßstäbe für die nächsten drei Jahre und zeigte die Trends der Branche. Das Topthema Digitalisierung stand dabei im Fokus aller. Fast an jedem Messestand wurden digitale Produkte professionell in Szene gesetzt. Sowohl Aussteller als auch Fachbesucher sahen digitale Lösungen und Prozesse, neue Geschäftsmodelle und Produktsicherheit als die maßgeblichen Entwicklungen für ihre Branche. Das ergab eine Befragung unter den 1.373 (2015: 1.309) Ausstellern und 76.800 (2015: 77.500) Fachbesuchern. Besonders hoben die befragten Bäcker und Konditoren den 360-Grad-Ausblick in die Zukunft hervor, den ausschließlich die iba bietet. Denn 94 Prozent der Besucher sahen ihr persönliches Messeziel «Informationen über Neuheiten» vollständig erfüllt.

Neben der führenden Produktschau ist die iba auch wegweisende Wissensplattform. So präsentierte die iba täglich wechselnde Topthemen aus der Branche, zum Beispiel auf dem iba.Forum oder dem neu geschaffenen iba.Speakers Corner. Insgesamt gab es alleine auf diesen zwei Wissenstransfer-Flächen über 100 Fachvorträge. Ziel war es, dass die Zuhörer nicht nur persönlich in den Kontakt mit Experten kamen, sondern auch praxisnahes Know-how über Themen, die die Branche maßgeblich beeinflussen werden, an die Hand bekamen. Dieses speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittene iba-Informationspaket kann schnell und gewinnbringend in den eigenen Geschäftsalltag integriert werden.

Ein digitaler Meilenstein, welcher neuen Universen und Möglichkeiten digitale Technologien eröffnet, zeigte die Premiere der iba.Virtual Bakery Tours. Vor dem 3D-Kino bildeten sich lange Warteschlangen. Doch die Neugier der Besucher, einen Blick hinter die Kulissen von Berufskollegen zu werfen, überwog. Mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen und 360-Grad-Videos unternahmen sie eine Reise in innovative Bäckereien in Deutschland, Griechenland, Island, Österreich sowie den USA und bekamen neue Impulse für das eigene Geschäft.

Mit einem lauten Jubelschrei ging die UIBC-Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren zu Ende. Dabei setzte sich der Chinese Haoran Lyu gegen sieben Mitbewerber durch. Die Teilnehmer aus Taiwan, Island, Norwegen, Brasilien, China, Japan und Deutschland zauberten Pâtisserie-Kunst auf höchstem Niveau. Die UIBC Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren war nach dem UIBC-Cup of Bakers und der Deutschen Meisterschaft der Bäckermeister ein krönender Abschluss – für 86 Prozent des Messepublikums waren diese Live-Berufswettbewerbe die Messehighlights.

Die lebhafte Atmosphäre in den Hallen spiegelte sich ebenfalls in der allgemeinen Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung der Branche wider. Die Zukunft der Branche sieht positiv aus: In einer unabhängigen Umfrage sagten sieben von zehn iba-Besucher, dass die wirtschaftliche Situation sich verbessern wird oder gleich gut bleibt. Die nächste iba findet vom 23. bis 28. Oktober 2021 in München statt.

Stellungnahmen

«Inspiration, Interaktion, Innovation – die iba ist das i-Tüpfelchen der Branche. Dieses Versprechen löste die iba vollständig ein. Denn alle wissen, dass die iba die wichtigste Kontaktmesse zwischen Industrie sowie Bäckern und Konditoren ist. Nirgendwo anders ist eine derartige Produkttiefe erleb- und sichtbar. Dies zeigt sich auch in der phänomenalen Entscheiderquote auf der Messe. Messe heißt für uns mehr! Workshops, Expertenvorträge oder Livepräsentationen in der Brot-, Kaffee-, Schokoladen- oder Snackzubereitung sind wichtiger Bestandteil des iba-Messeerlebnisses» – sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH.

«Die Vielfalt der Weltleitmesse ist einmalig. Neben der unglaublichen Internationalität der iba haben wir es in diesem Jahr geschafft, mit unserem ZV-Stand einen perfekten Anlaufpunkt für alle Bäcker zum Netzwerken mit den Berufskollegen aus aller Welt zu bieten. Der Stand war lebhafter Mittelpunkt für kreatives Arbeiten, kollegialen Austausch und Information. Angesichts der Vielzahl aller positiven Eindrücke werden mir besonders die qualitativ hochwertigen Fachvorträge auf dem Forum, die spannenden Bäcker- und Konditorenwettbewerbe und die faszinierenden Virtual Bakery Tours in Erinnerung bleiben! Zudem haben wir mit den Backstage Young Talents Days deutlich größeres Augenmerk auf den Nachwuchs gelegt. Toll war auch unser Bloggerevent, «blog’n’roll», bei dem wir über die vielfältigen Facetten unserer großartigen Branche informieren konnten» – sagt Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (Foto: GHM).