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Schwäbische Alb: vom Reiz regionaler Wirtschaftskreisläufe

Römerstein. (szon) «Hohe Qualität findet ihren Ursprung in der Herkunft der Produkte», sind sich die Lebensmittel-Produzenten auf der Schwäbischen Alb sicher. Dazu gehören unter anderem ein Safthersteller, ein Wanderschäfer, ein Linsenbauer und Heinrich Beck, Inhaber der Römersteiner Bäckerei «Becka Beck». Sie alle folgen den regionalen Wirtschaftskreisläufen auf der Alb, berichtet die «Schwäbische Zeitung». Demnach waren Dinkel und Linsen dort lange heimisch, bis andere Pflanzen sie auf den Äckern ersetzten. Verschiedene Erzeugergemeinschaften setzen sich nun für die erneute Verbreitung der heimischen Rohstoffe ein. «Vor dem Krieg haben wir auf der Alb fast nur Dinkel angebaut», erzählt Heinrich Beck. In der Projektinitiative «Schwäbischer Alb-Dinkel» widmet er sich zusammen mit anderen Betrieben der Neukultivierung des auch «Schwabenkorn» genannten Getreides auf der Schwäbischen Alb. «Wir wollen noch mehr Betriebe dazu gewinnen», sagt Beck optimistisch. Ob Dinkelbier, Nudeln oder Backwaren, alles ist Teil eines regionalen Kreislaufs: «Unser Getreide wächst um die Backstube, wird bei uns vor Ort vermahlen und unsere Backwaren bieten wir in der Region an», erklärt Beck den Gegenpol zum globalisierten Lebensmittelmarkt.