Dienstag, 6. Dezember 2022
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Speiseeishersteller: ein Beruf mit Perspektiven

Berlin. (zdh) Speiseeishersteller – der neue Traumberuf? Für viele junge Leute eröffnet sich die Möglichkeit, mit dieser Ausbildung zu beginnen. Gemeinsam mit Staatsministerin Maria Böhmer, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, stellte Handwerks-Präsident Otto Kentzler in Berlin den neuen Ausbildungsberuf erstmals genauer vor. Unter den ausbildenden Betrieben sind viele italienische Eiscafes, die in der – seit der Antike überlieferten – italienischen Tradition arbeiten. Kentzler und Böhmer unterstützen dieses Engagement und werben dafür, dass sich auch in anderen Berufsgruppen Unternehmer mit Migrationshintergrund verstärkt in der Ausbildung engagieren. Die Ausbildungsordnung für den handwerklichen Ausbildungsberuf Speiseeishersteller/-in wurde in 2008 erlassen. Die zweijährige Ausbildungszeit wird in einem Eiscafé, einer Konditorei oder Bäckerei absolviert. Die ersten Jugendlichen haben bereits ihre Ausbildung begonnen. Treibende Kraft hinter der Schaffung dieses Ausbildungsberufs sind der Verband der italienischen Speiseeishersteller (UNITEIS) und der ZDH. Das Interesse gerade bei Jugendlichen aus anderen Migrantengruppen am neuen Ausbildungsberuf ist groß. Voraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Nach erfolgreicher Prüfung kann man nicht nur in Eiscafe, Konditorei oder Bäckerei arbeiten, sondern auch ein eigenes Geschäft eröffnen. Wer weiter lernen möchte, kann nach der Ausbildung gleich im zweiten Lehrjahr einsteigen etwa für den Beruf Konditor/in, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk oder Fachkraft im Gastgewerbe.

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