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Starbucks: eröffnet gigantische «Reserve Roastery» in China

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Seattle / US. (sc) Bescheidenheit ist die Sache von Howard Schultz, dem Vorstandsvorsitzenden der Starbucks Coffee Company, bei der Ankündigung der jüngsten «Reserve Roastery» eher nicht. Drei Jahre nach Eröffnung des ersten Multi-Spektakels um die eine und die andere Tasse Kaffee in Seattle (Washington, USA) feierte der Konzern am 06. Dezember in Shanghai (China) Eröffnung auf rund 2’700 Quadratmetern «multisensorischem Kaffeeerlebnis». Oder um es mit Howard Schultz zu sagen: «Das erste vollständig immersive Kaffeeerlebnis in Asien, das in Starbucks’ ehrgeizigstem Projekt aller Zeiten gipfelte».

Den Rest der ellenlangen Mitteilung für die Medien schenken wir uns an dieser Stelle. Allerdings nicht ohne darauf hinzuweisen, dass Starbucks den Chinesen diesen Konsumtempel gigantischen Ausmaßes durchaus schuldete: Seit 18 Jahren beackert der US-amerikanische Konzern den Markt und ist in keinem Land so erfolgreich wie in China: 3’000 Filialen in 136 Städten des Riesenreichs sind ohne Beispiel für jede andere globale Konsummarke und mit weiteren, immensen Wachstumschancen versehen. In Shanghai zählt Starbucks allein gut 600 Geschäfte – die weltweit größte Zahl von Filialen in einer Stadt, in der die Kette präsent ist.


Mit von der Partie in Shanghai ist eine Shop-in-Shop-Version der italienischen Bäckerei Princi – deren weltweiter Franchisenehmer der Konzern ist. Sie erinnern sich: «Princi» ist das I-Tüpfelchen für die handverlesenen Starbucks Reserve Roasteries, die derzeit rund um den Globus entstehen. Frei übersetzter Originalton: «In Shanghai erweckt ein Team von mehr als 30 erfahrenen chinesischen Bäckern und Köchen das handwerkliche Backen mit ausgesuchten Zutaten zum Leben. Ähnlich wie bei den europäischen Standorten von Rocco Princi konzentriert sich der Standort Shanghai auf rund 80 verschiedene Menüs – von flockigen Cornettis bis hin zu Focaccia-Sandwiches mit Parmaschinken und italienischem Mozzarella – zum Frühstück, zu Mittag und zu Abend, frisch gebacken vor Ort. Eine «Commessa» (Verkäuferin) oder ein kulinarischer Concierge führt die Kunden durch die Vielfalt des Angebots» (Fotos: Starbucks).