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Starbucks: kommt in Deutschland nicht voran

Seattle / WA. (wib) Schon öfter konnten geneigte Leser an dieser Stelle lesen, dass die US-amerikanische Kaffeehauskette Starbucks Corporation hierzulande weit hinter den selbst gesteckten Zielen zurückbleibt. Bis Anfang 2007, so hatte der Konzern vor fünf Jahren anlässlich der Eröffnung seines ersten Kaffeehauses in Deutschland getönt, werde das Unternehmen rund 200 Filialen in Deutschland betreiben. Langfristig sah das Unternehmen gar ein Potenzial für bis zu 1.500 eigener Filialen. Wie es aus verschiedenen Quellen jetzt heißt, unterhält Starbucks Deutschland aktuell nur 75 Filialen. Dass man beim Konzern genau hinsehen muss, zeigte bereits die Eröffnung der ersten Europa-Filiale März 2001 in Zürich: Bevor es soweit war, hatte Starbucks die Fachredaktionen über ein geschlagenes Jahr beschäftigt. Damals dachte der Konzern mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Washington sicher nicht an die starke regionale Konkurrenz, die ihm heute vor allem aus deutschen Ballungszentren entgegenweht – darunter die McDonalds Corporation mit ihren McCafes. Die weltgrößte Schnellkost-Kette habe hierzulande allein in 2006 rund 150 McCafes eingerichtet, wissen Branchenkenner. In vier Jahren sollen es gar 500 sein.